Wie ich meine eigene, ganz persönliche Trennung erlebte, liest Du in diesem besonderen Artikel: geschrieben in Prosa!

Die Trennung löste meine Illusion von heiler Welt

Es ist genau das passiert, wovor ich mich am meisten gefürchtet hatte. Ich hatte mit aller Kraft dagegen gearbeitet. Ich hatte geglaubt, es würde sich nie ändern. Es bleibt für immer so, wie es eben ist. Das passiert doch nur anderen, niemals mir. Dafür hatte ich immer alles gegeben, all mein Verständnis, meine offenes Herz, meine Zuneigung. Mein ganzes Leben habe ich danach ausgerichtet. All meine Wünsche, Ziele eben angepasst. Das macht man doch so. Nur ist das Leben eben nicht bestechlich.
Ahnen konnte ich es nicht. Das konnte niemand ahnen. Es war alles wie immer. Arbeit, Studium, Freizeit, Freunde treffen, Essen gehen – wie die letzten 13 Jahre. Oder war genau das das Problem?

Welche Jahreszeit passt zu meiner Trennung?

Draußen war es November. Für November war der Himmel zu blau, das Licht viel zu sonnig und die Menschen um mich herum zu fröhlich. Einzig konnte die Sonne die Erklärung meiner Tränen sein.
„Ich liebe Dich nicht mehr.“ sagte er.
An meine Antwort erinnere ich mich nicht, vielleicht gab es keine Antwort. Nur das wir in der Küche, auf unseren unbequemen Tresen Stühlen, saßen. Ich blieb noch. Sitzen, weil es keinen Unterschied machte, wo ich hinging oder ob ich blieb.

Alles wurde leer auch mein Herz

Geblieben bin ich in der gemeinsamen Wohnung. All die gemeinsamen Dinge der letzten Jahre, gab ich ihm mit. Alles weg, was erinnern könnte. Die Wohnung wurde genauso leer, wie mein Herz es war.
In den Momenten, in denen die Tränen nicht enden wollten, war mein Mantra solcher Tage: „Ich habe dies nicht gewollt.“ und die Worte meiner Freunde, „Komm, wir haben nur dies eine Leben“, halfen mir vor Tür.

Mich der Trennung stellen

Mit all meinem Mut den ich in mir finden konnte, begann ich mich dem tiefen Schmerz in mir zu stellen. Ich schaute mir jedes gemeinsame Foto an, von jedem Jahr, jeden Urlaub, jeder Feier. Und damit verabschiedete ich mich von den Erinnerungen. Die Fotos in den Müll. Die Erinnerung in die mülligste Schublade meines Selbst. Einen Abschluss finden.
Das erste was ich schmerzhaft lernen musste, war über meine Zeit selbst zu bestimmen. Joggen und Fitnessstudio füllten viel Zeit. Je weiter und länger, desto mehr Zeit verstrich. Oder lief ich vor mir selbst weg? Weglaufen konnte ich nicht. Weglaufen kann man nur, wenn man festgehalten wird. Ganz egal. Joggen war hilfreich. Hilfreich, mein Leben und mich wieder neu zu finden.

Meine Zeit beginnt neu

Und als die Leere einer neuen Fülle wich, wurde Frühling. Und es wurde mein Frühling. Mit einer Weiblichkeit, die mir ganz neu war, die ich nicht wusste gehabt zu haben. Ging ich Tanzen, Lachen, einfach wieder leben.
Der Sommer kam mit einer nie enden wollenden Freiheit in mein Leben und mit ihr ein wunderschöner Fremder, der meine Hand hielt, sowie ich es nicht kannte. Die Haltung die ich fand, verlor ich bis heute nicht.

Was wäre, wenn das alles nie passiert wäre?

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