Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Wenn Du Dich oft einsam fühlst und nicht mehr weiter weißt, wird Dir dieser Beitrag eine einfache Übung mit an die Hand geben, um Dich in Zukunft weniger einsam zu fühlen. Denn zwischen Alleinsein und Einsamkeit gibt es durchaus einen wichtigen Unterschied.

Einsamkeit

Was ist Einsamkeit?

Es gibt viele Momente in Deinem Leben in denen Du mal ganz alleine bist. Du kommst alleine auf die Welt und Du wirst alleine diese Welt verlassen. Das heißt natürlich erst einmal nicht, dass Du einsam bist. Denn bei Deiner Geburt war mindestens Deine Mutter bei Dir.

Einsamkeit ist ein Zustand, den Du nicht freiwillig gewählt hast. Es kann auch sein, dass Du Dich in Deiner Welt trotz sozialer Kontakte einsam fühlst, weil Dir diese Kontakte nicht genügen. Jeder Mensch unterscheidet sich dabei. Jeder sollte für sich selbst das richtige Maß finden, damit er sich nicht wirklich einsam fühlt.

Falls Du Dich gerade einsam fühlst, tröstet es Dich vielleicht, dass Du damit nicht allein bist. Ebenso wie bei Depressionen, leiden immer mehr Menschen an Einsamkeit. Dabei seht sich doch unser Herz nach ehrlicher Verbundenheit. Wir brauchen soziale Kontakte um glücklich, zufrieden und gesund leben zu können.

 

Was fördert aktuell die Vereinsamung der Menschheit:

  • Beziehungen gehen schnell auseinander – Ehen werden geschieden
  • soziale Kontakte finden im Internet statt
  • schon unsere Kinder verbringen mehr Zeit online als offline
  • Beziehungen zu Verwandten bleiben immer öfter auf der Strecke

Für die Einsamkeit sind jedoch auch Deine inneren Zustände verantwortlich, nicht nur Deine äußeren Begebenheiten. Denn es gibt genug Menschen die trotz Scheidung etc. überhaupt nicht einsam sind bzw. sich so fühlen.

Alleinsein zu müssen ist das Schwerste, Alleinsein zu können ist das Schönste.
Hans Krailsheimer

Alleinsein aus buddhistischer Sicht

Du bist nie allein. Denn alles ist mit allem verbunden. Alles ist eins. Ist das wirklich so? Klingt doch erst einmal komisch oder? Wenn Du jedoch diesen Gedanken zulassen kannst, wirst Du Dich nie wieder einsam fühlen.

Wir haben uns doch alle schon mal allein gefühlt. Woher kommt das? Was ist gemeint mit: Alles ist mit Allem verbunden?

Betrachte es doch mal so: Alle Lebewesen der Welt atmen die selbe Luft, trinken vom selben Wasser, brauchen Sonne und Nahrung und am Ende wird wieder alles zum Teil unseres Organismus gehören. Es ist alles ein Kreislauf der miteinander zusammenhängt. Ändert sich etwas in der Welt, ändert sich auch etwas in Dir. Auch wenn Du diese Verbundenheit nicht spüren kannst, so ist sie immer da und kann auch nicht zerstört werden.

Selbst unsere Gedanken sind nur ein Teil des großen Bewusstseinsstroms der Menschheit, all Deine Gedanken und Gefühle hängen eng mit der Menschheit zusammen und wurden schon so oder so ähnlich einmal gedacht und gefühlt.

Wenn du das Einssein mit der Welt auch spüren kannst, kann sich daraus Mitgefühl, Güte und vor allem gegenseitiger Respekt entwickeln. Nun ja, bis wir das schaffen können, müssen wir sicher erleuchtet sein. Aber auf dem Weg dahin gibt es einige Dinge die wir jetzt schon tun können.

Mitgefühl

Erinnere Dich an eine Situation, in der Du jemanden (egal ob Du ihn kanntest oder nicht) begegnet bist, dem es nicht gut ging. Irgendetwas Schlimmes ist ihm widerfahren. Was hat diese Begegnung in Dir ausgelöst?

Welches Gefühl entstand bei Dir? Sicherlich war es ein Gefühl, welches wir Mitgefühl nennen. Ein Gefühl, welches hervorruft, dass Leiden Deines Gegenüber zu verringern oder ganz zu beenden.

Mitgefühl (auch als Empathie bekannt) ist jedoch nicht Mitleid. Dieser Unterschied ist wichtig, da beide Begriffe oft verwechselt werden. Bei Mitleid spürst Du ebenso das Leiden, jedoch bleibst Du lieber auf Distanz. Eine Lösung für das Problem zu finden, fällt Dir so eher schwer.

Mitgefühl hingegen, ist die Fähigkeit mit einem anderen Menschen „mit zu fühlen“, ihm mit ganzem Herzen zu begegnen und innerlich bei ihm zu sein.

Eine Möglichkeit sich verbundener zu fühlen ist es, weg von dem eigenen Ich hin zu Deinen Nächsten. Drehen sich Deine Gedanken häufig um Dich selbst? „Mein Kollege hat mich heute schon wieder…“ „Meine Mutter könnte mich mal anrufen!“ „Ich brauche dies…“

Versuche Deine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und öffne Dein Herz. Richte Deine ganze Aufmerksamkeit mal nach außen.

Wo kannst du jetzt schon eine Verbundenheit spüren? Sicherlich mit Deinen Lieblingsmenschen (Freunde, Familie, Kinder) die Dir täglich nahe sind. Nimm dieses Gefühl als Ausgangspunkt. Wie fühlt es sich an? Speichere dieses Gefühl in Dir ab und wende es an, wenn Du andere Menschen triffst. Anfangs ist es vielleicht schwieriger, mit einiger Übung fällt dies aber immer leichter. Versuche Dich daran zu erinner, wo immer Du gerade bist.

Einsamkeit

Wo gibt es in unserer Welt bereits Mitgefühl?

Welche Situation fällt Dir als erstes ein? Kennst Du jemanden, der sich täglich in Mitgefühl übt? Wo sind Deine Mitmenschen Dir ein Vorbild?
Ein paar Beispiele:

  • ein Kind, welches sich liebevoll um seinen Hund kümmert
  • eine Krankenschwester, die sich um ihre Patienten sorgt
  • Menschen in Organisationen, die anderen Menschen helfen
  • kleine Gesten im Alltag zwischen Deinen Mitmenschen

Nimm Dir unter anderem diese Menschen zum Vorbild.

 

Nur im Alleinsein können wir uns selber finden. Alleinsein ist nicht Einsamkeit, sie ist das größte Abenteuer.
Herrmann Hesse
Einsamkeit

Was ist der Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit

Allein zu sein kann eine wundervolle Erfahrung in Deinem Leben sein, einsam zu sein hingegen nicht. In unsere westlichen Welt kennen wir oft den Unterschied zwischen diesen beiden Verben nicht. Alleinsein bedeutet, sich freiwillig dazu zu entscheiden ohne Menschen und Begegnungen zu sein. Alleinsein kann Dir so, wenn es auf Deiner eigenen Entscheidung beruht, enorme Kraft schenken.

Einsamkeit hingegen ist keine freiwillige Entscheidung und wird mit „Mangel“ in Verbindung gebracht. Einsam sind beispielsweise Menschen in Haft.

Wenn Du Dich nach mehr Liebe sehnst, besteht die einzige Möglichkeit darin, selbst Liebe zu schenken. Denn was Du aussähst, wirst Du einmal ernten. Auch wenn die Menschen um Dich herum lieblos und abweisend sind, bleibe in Deiner zugewandten und liebevolle Haltung.

Was auch immer Du tust, sagst und auch denkst, es wirkt bei Deinem Gegenüber. Also wähle Deine Worte achtsam und in Liebe aus. In der westlichen Welt sind wir es gewohnt, schnell und unachtsam durch unser Leben zu streifen. Genauso begegnen wir unseren Mitmenschen. So entsteht eine Atmosphäre zwischen uns die Ärger, Stress, Missgunst und Lieblosigkeit hervorruft. Warte nicht darauf, dass Deine Mitmenschen Dir liebevoll begegnen, sondern sei selber der erste, der den ersten Schritt tut.

Mitgefühlsübung

Mach‘ Dein Mitgefühl für Deine Mitmenschen, Deine Nachbarn, Deine Kollegen, Deine Familienmitglieder zu einer täglichen Übung.

Mitgefühl ist eine Fähigkeit, wie auch Schreiben, Lesen oder eine fremde Sprache lernen. Kommt Dir das fremd vor? Das kann ich verstehen, denn in der Schule wird es leider (noch) nicht unterrichtet, wie wir ruhiger, mitfühlender und gelassenerer bleiben.

Ruhe und Gelassenheit sind ebenso Fähigkeiten, die in regelmäßigen Abständen trainiert werden sollten, um ein zufriedeneres und glücklicheres Leben zu führen.
Am Besten täglich. Denn das alleine ersetzt schon das Wort „Training“ – es einfach täglich tun!

Eine kleine Hilfestellung für eine achtsamere und mitfühlendere Kommunikation mit Deinen Mitmenschen.

Lass Deine Worte durch diese drei Tore, bevor Du sie aussprichst:
1.) Ist es wahr, was Du sagen möchtest?
2.) Ist es etwas Gutes, was Du berichten möchtest?
3.) Hat Dein Gegenüber einen Nutzen von Deinen Worten?

Die klassische Metta Mediation – Mitgefühlsübung

(Metta = liebende Güte, Güte oder liebvolle Freundlichkeit)

Die Grundübung besteht in dem Folgenden Satz:
„Mögen alle Wesen glücklich, friedlich und beschützt sein; mögen alle Wesen frei sein von Leid und sich von ganzem Herzen freuen.“
Das schöne an der Übung ist, dass Du sie abwandeln kannst, wie Du sie gerade durchführen kannst bzw. wie Dir es gerade tut gut. Es gibt nicht den einen richtigen Weg.

Zu Beginn kannst Du Dich mit allen Lebewesen verbinden und Ihnen liebevolle Gedanken senden.
Sprich in Gedanken beim Einatmen: „Mögen alle Menschen“ und bei Ausatmen: „glücklich und geborgen sein“.

Traditionell gehören folgende Sätze zur Metta Meditation:
1. Möge _______ glücklich sein.
2. Möge _______ gesund sein.
3. Möge _______ sicher sein.
4. Möge _______ friedlich sein.

Du kannst dabei einen Dir bekannten Namen einsetzen, wenn Du jemanden direkt Mitgefühl senden möchtest. Du kannst aber auch „alle Lebewesen“ oder „ich“ einsetzen. Wiederhole ruhig die Sätze mehrmals, bevor du zum nächsten übergehst.

Die Metta Meditation nach Thich Nhat Hanh:
Der bekannte Buddhist Thich Nhat Hanh hat die Sätze noch erweitert und verfeinert. Entnommen sind die Formulierungen aus dem Vissuddhi Magga (Pfad der Reinigung):
„Möge _____ friedlich, glücklich und leicht sein in Körper und Geist.
Möge ______ sicher und frei von Verletzungen sein.
Möge ______ frei sein von Ärger, Furcht und Angst.
Möge ______ lernen sich selbst mit den Augen des Verstehens und der Liebe zu betrachten.
Möge ______ in sich die Samen der Freude und des Glücks erkennen und nähren.
Möge ______ lernen in sich selbst zu erkennen aus welchen Quellen Ärger, Verlangen und Missverständnisse entstehen.
Möge ______ wissen sie/er/es jeden Tag in sich die Quelle der Freude unterstützen kann.
Möge ______ in der Lage sein frisch, stabil und frei zu leben.
Möge ______ frei sein von Anhaftung und Abneigung, doch nicht gleichgültig.“

Lass nun Dein Mitgefühl in die Welt hinaus strahlen. Es wird sich immer anders anfühlen, denn nicht jeder Tag in unserem Leben ist gleich. Es ist völlig in Ordnung wenn Deine Gedanken abschweifen. Und wenn du es bemerkst, kehre langsam wieder zur Übung zurück. Entspann Dich und Lächle.

Vergiss nicht: Jedes Herz was Du berührst mit Deinen milden Worten, Taten oder auch einem Lächeln, wird sich öffnen und es wird auch seinerseits wieder andere Herzen öffnen. Dein Geist wird wohlwollender zu Deinen Mitmenschen, aber auch zu Dir selbst. All die liebevollen Gedanken, die Du Deinen Mitmenschen schenkst, kommen auf Dich wieder zurück.

Viel Freude und Erfolg beim Anwenden Deines Mitgefühls. Du wirst spüren, dass Du nicht allein bist!
Alles Liebe

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Warum Du unbedingt Deine Komfortzone öfters verlassen solltest!

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Eines direkt vorweg: Wenn wir unsere Komfortzone verlassen, kommen wir ganz natürlich an unsere Grenzen, aber wir kommen auch unseren Zielen und Träumen näher. Und genau das brauchen wir doch um uns weiterzuentwickeln und zu wachsen! Also wenn Du den Wunsch hast, Dir einen Traum zu erfüllen, aber es gibt noch diesen oder jenen Stolperstein, dann solltest Du unbedingt jetzt weiter lesen. Es folgen auch praktische Tipps, direkt zum umsetzen.

 

Mut tut gut

Komfortzone: Wo steckst Du genau?

Die Hürden und Ängste tief in uns drin, halten uns davon ab, an unsere Grenzen heran zu treten. Wir selbst wissen doch immer am besten, warum wir dieses oder jenes nicht ausprobieren. Und es heißt ja nicht umsonst „Komfortzone„, in der wir uns schön eingekuschelt richtig wohl fühlen, wo uns niemand stört und es einfach nur schön ist.

Die Komfortzone meint Personen, die wir kennen und bei denen wir uns wohl fühlen, sie meint Orte an denen wir uns wohl fühlen und natürlich auch Handlungen die wir genau kennen. So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Komfortzonen.

Und wie komm ich da raus?

Eben diese Hürden und Ängste befinden sich jedoch nur in Deinen Gedanken, in Dir selbst. Meist gibt es sie gar nicht oder in einem geringeren Ausmaß, als Du es Dir im Inneren vorstellst. Das was Du Dir vorgenommen hast oder das was Du Dir wünschst zu erreichen, kannst Du auch schaffen. Frag doch mal Deinen Partner oder Deine Freunde, was sie glauben, ob Du Dir Deinen Traum erfüllen kannst. Was würden sie antworten?

Und es muss nicht immer gleich der große Traum sein. Es können auch kleine Schritte in unserem Leben sein, die wir uns nicht zu gehen trauen. Kleine Schritte sind sowieso sehr angemessen, um Ziele erreichen. Denn manchmal öffnen sich zwischendurch neue Türen, die Du vielleicht übersiehst, wenn Du nur an Deinen einen großen Traum denkst und für alles weitere nicht offen bist.

Komfortzone verlassen: Vor- und Nachteile

Vorteile:
  • Du erweiterst Deinen Horizont
  • Du lernst Dich besser kennen und weißt wozu Du fähig bist
  • Du wirst mutiger
  • Du lernst neue Dinge
  • Du lernst neue Menschen kennen
  • Du lernst, dass Deine Ängst in Deinen Gedanken übertrieben waren
Nachteile:
  • Du wirst bloß gestellt
  • Es fühlt sich unangenehm an
  • Du wirst abgelehnt
  • Du weißt nicht was tun sollst
  • Du machst Fehler

 

 

So wie bei den Vorteilen, treten auch die Nachteile nur vielleicht ein. Und auch nicht bei jedem Verlassen der Komfortzone wird es den einen oder anderen Nachteil mit sich bringen.

Mut ist, sich aus der Komfortzone zu trauen und seine Ängste zu überwinden.

Wir sind nicht alle wie Pippi Langstrumpf

Im inneren denken wir oft „das habe ich noch nie gemacht, also kann ich nicht wissen ob es funktionieren wird. Das bereitet mir Angst.“ Und wir sind eben nicht alle Pippi Langstrumpf, die immer alles probiert hat, obwohl auch sie nicht wußte ob es funktionieren wird.

Ängste zu haben ist ganz normal und kennt jeder von uns. Und manchmal brauchst Du einfach eine Portion Vertrauen in Dich und Dein Leben, damit Du den Mut hast, es anzugehen, Dich einer neuen Herausforderung zu stellen, die Dich Deinem Ziel näher bringen wird.

Wie warst Du als Kind?

Erinnere dich mal an eine Situation in Deiner Kindheit, als du vielleicht im Sportunterricht etwas zum ersten Mal tun solltest, aber Angst verspürt hast zu scheitern. Wie war das damals? Welcher innere Antreiber hat Dich dazu bewogen? Was hattest Du für ein Gefühl, als Du es geschafft hattest?

Bitte stell Dir nun KEINE Situation vor, in der Du es nicht geschafft hast. Ich weiß davon gibt es in jedem Leben viele! Aber fokussiere Dich auf die Dinge in Deinem Leben, die funktioniert haben.

Als Du es dann gelernt hast, hat es Dir Spaß gemacht? Hast Du gar nicht genug davon bekommen? Jedenfalls war die Angst und die Hürde in Deinen Gedanken verschwunden, oder?

Einen Schritt weiter gehen

Das wäre doch schön, öfter mal dieses Gefühl aus der Kindheit wieder zu erleben, etwas geschafft zu haben, sich überwunden zu haben, sich getraut zu haben.

Das gute daran, die Hürden und Ängste sind nur in Deinen Gedanken. Meist gibt es sie gar nicht! Und umso mehr Du in diesen sorgenvollen Gedanken bleibst, umso mehr nehmen sie Gestalt an glaubst sie wirklich!

Bitte stelle Dir nur eine Situation, vor die Du gern ändern möchtest; einen nächsten Schritt den Du in Deinem Leben gehen möchtest. Gibt es etwas in Deinem Leben, was du aufgrund Deiner Gesundheit lieber ändern solltest? Gibt es in Deinem Job etwas was du ändern möchtest?

Werde Dir zunächst einmal Deiner Gedanken bzgl. Deines Themas bewusst. Am besten, in dem Du sie aufschreibst. Benenne auch die Gefühle, die bei dem einen oder anderen Gedanken in Dir aufkommen.

Komfortzone verlassen

Hilfreiche Fragen auf Deinem Weg zum Ziel

Was möchte ich gern in meinem Leben ändern? Welche Ziele habe ich?
Welche Gewohnheiten oder Routinen muss ich dafür verändern?
Warum wäre es für mich besser in meiner Komfortzone zu bleiben?
Welche Gefühle entstehen bei mir, wenn ich an meine neue Wunschsituation denke?
Übung Komfortzone verlassen
Mut tut gut! Je öfter Du Deine Komfortzone verlässt, auch schon in kleinen Schritten, wirst Du selbstsicherer und selbstbewusster. Das Tempo und die Richtung entscheidest Du alleine.

Der erste kleine Schritt:

Gehe den ersten kleinen Schritt aus der Komfortzone heraus.

1. Beginne damit, Dir ein kleines Zeitfenster zu schaffen indem Du liest, meditierst oder ähnliches. Beschäftige Dich in dieser Zeit mit Deinem neuen Ziel. Wenn Du gern schreibst, dann schreibe täglich Deine Gedanke zu Deinem Thema auf. Am besten schaffst Du Dir Zeit durch das Weglassen einer Tätigkeit, der Du bisher nicht viel Bedeutung zugemessen hast: spielen am Handy oder Fernsehen.

2. Bleibe bei Deiner Entscheidung und übernehme Verantwortung dafür. Eine der Hürden die uns begegnet, wenn wir unsere Komfortzone verlassen, sind unsere Mitmenschen. Entweder vergleichen wir uns zu viel mit Ihnen oder sie kritisieren uns ganz direkt. Dies hindert Dich daran Deine Komfortzone wirklich zu verlassen. Bleibe standhaft! Du hast Dich dafür entschieden, also stehe es auch durch.

3. Rechne damit, dass es zu Rückschlägen und Fehlern kommen wird. Aber das ist ganz normal und gehört dazu wenn wir uns verändern. Denn niemand ist perfekt und aus Fehlern lernen wir nunmal. Es wird nicht immer leicht sein, aber es wird Dich unglaublich stärken und Dir bei Deinen nächsten Zielen behilflich sein.

Alltagstraining zum Verlassen der Komfortzone

  • Fahre mal einen anderen Weg zu Arbeit
  • Nutze mal ein anderes Verkehrsmittel (mit Rad statt Auto, zu Fuß statt Fahrrad)
  • Stehe mal eine halbe Stunde früher auf und nutze diese Zeit für Dich
  • Spreche mal mit einem Kollegen mit dem Du sonst nicht im Kontakt bist
  • Bestelle in Deinem Lieblingsrestaurant mal ein Essen, welches Du noch nicht probiert hast
  • Kleide Dich mal ganz anders, eine außergewöhnliche Kombination oder etwas, was Du selten trägst
  • Verändere Dein Abendprogramm (statt Sofa, Kino oder Theater)

Und vergiss niemals: das Leben besteht aus Veränderung. Nichts ist sicherer, als dass unser Leben sich verändert. Das Festhalten an Deiner Komfortzone wird Dir dabei eh nur im Wege stehen. Also geh den ersten kleinen Schritt raus in Dein Leben von morgen! 

Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Erfolg!

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