Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Wenn Du Dich oft einsam fühlst und nicht mehr weiter weißt, wird Dir dieser Beitrag eine einfache Übung mit an die Hand geben, um Dich in Zukunft weniger einsam zu fühlen. Denn zwischen Alleinsein und Einsamkeit gibt es durchaus einen wichtigen Unterschied.

Einsamkeit

Was ist Einsamkeit?

Es gibt viele Momente in Deinem Leben in denen Du mal ganz alleine bist. Du kommst alleine auf die Welt und Du wirst alleine diese Welt verlassen. Das heißt natürlich erst einmal nicht, dass Du einsam bist. Denn bei Deiner Geburt war mindestens Deine Mutter bei Dir.
Einsamkeit ist ein Zustand, den Du nicht freiwillig gewählt hast. Es kann auch sein, dass Du Dich in Deiner Welt trotz sozialer Kontakte einsam fühlst, weil Dir diese Kontakte nicht genügen. Jeder Mensch unterscheidet sich dabei. Jeder sollte für sich selbst das richtige Maß finden, damit er sich nicht wirklich einsam fühlt.

Falls Du Dich gerade einsam fühlst, tröstet es Dich vielleicht, dass Du damit nicht allein bist. Ebenso wie bei Depressionen, leiden immer mehr Menschen an Einsamkeit. Dabei seht sich doch unser Herz nach ehrlicher Verbundenheit. Wir brauchen soziale Kontakte um glücklich, zufrieden und gesund leben zu können.

Was fördert aktuell die Vereinsamung der Menschheit:

  • Beziehungen gehen schnell auseinander – Ehen werden geschieden
  • soziale Kontakte finden im Internet statt
  • schon unsere Kinder verbringen mehr Zeit online als offline
  • Beziehungen zu Verwandten bleiben immer öfter auf der Strecke

Für die Einsamkeit sind jedoch auch Deine inneren Zustände verantwortlich, nicht nur Deine äußeren Begebenheiten. Denn es gibt genug Menschen die trotz Scheidung etc. überhaupt nicht einsam sind bzw. sich so fühlen.

Alleinsein zu müssen ist das Schwerste, Alleinsein zu können ist das Schönste.
Hans Krailsheimer

Alleinsein aus buddhistischer Sicht

Du bist nie allein. Denn alles ist mit allem verbunden. Alles ist eins. Ist das wirklich so? Klingt doch erst einmal komisch oder? Wenn Du jedoch diesen Gedanken zulassen kannst, wirst Du Dich nie wieder einsam fühlen.

Wir haben uns doch alle schon mal allein gefühlt. Woher kommt das? Was ist gemeint mit: Alles ist mit Allem verbunden?

Betrachte es doch mal so: Alle Lebewesen der Welt atmen die selbe Luft, trinken vom selben Wasser, brauchen Sonne und Nahrung und am Ende wird wieder alles zum Teil unseres Organismus gehören. Es ist alles ein Kreislauf der miteinander zusammenhängt. Ändert sich etwas in der Welt, ändert sich auch etwas in Dir. Auch wenn Du diese Verbundenheit nicht spüren kannst, so ist sie immer da und kann auch nicht zerstört werden.

Selbst unsere Gedanken sind nur ein Teil des großen Bewusstseinsstroms der Menschheit, all Deine Gedanken und Gefühle hängen eng mit der Menschheit zusammen und wurden schon so oder so ähnlich einmal gedacht und gefühlt.

Wenn du das Einssein mit der Welt auch spüren kannst, kann sich daraus Mitgefühl, Güte und vor allem gegenseitiger Respekt entwickeln. Nun ja, bis wir das schaffen können, müssen wir sicher erleuchtet sein. Aber auf dem Weg dahin gibt es einige Dinge die wir jetzt schon tun können.

Mitgefühl

Erinnere Dich an eine Situation, in der Du jemanden (egal ob Du ihn kanntest oder nicht) begegnet bist, dem es nicht gut ging. Irgendetwas Schlimmes ist ihm widerfahren. Was hat diese Begegnung in Dir ausgelöst?

Welches Gefühl entstand bei Dir? Sicherlich war es ein Gefühl, welches wir Mitgefühl nennen. Ein Gefühl, welches hervorruft, dass Leiden Deines Gegenüber zu verringern oder ganz zu beenden.

Mitgefühl (auch als Empathie bekannt) ist jedoch nicht Mitleid. Dieser Unterschied ist wichtig, da beide Begriffe oft verwechselt werden. Bei Mitleid spürst Du ebenso das Leiden, jedoch bleibst Du lieber auf Distanz. Eine Lösung für das Problem zu finden, fällt Dir so eher schwer.

Mitgefühl hingegen, ist die Fähigkeit mit einem anderen Menschen “mit zu fühlen”, ihm mit ganzem Herzen zu begegnen und innerlich bei ihm zu sein.

Eine Möglichkeit sich verbundener zu fühlen ist es, weg von dem eigenen Ich hin zu Deinen Nächsten. Drehen sich Deine Gedanken häufig um Dich selbst? “Mein Kollege hat mich heute schon wieder…” „Meine Mutter könnte mich mal anrufen!” „Ich brauche dies…”

Versuche Deine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und öffne Dein Herz. Richte Deine ganze Aufmerksamkeit mal nach außen.

Wo kannst du jetzt schon eine Verbundenheit spüren? Sicherlich mit Deinen Lieblingsmenschen (Freunde, Familie, Kinder) die Dir täglich nahe sind. Nimm dieses Gefühl als Ausgangspunkt. Wie fühlt es sich an? Speichere dieses Gefühl in Dir ab und wende es an, wenn Du andere Menschen triffst. Anfangs ist es vielleicht schwieriger, mit einiger Übung fällt dies aber immer leichter. Versuche Dich daran zu erinner, wo immer Du gerade bist.

Einsamkeit

Wo gibt es in unserer Welt bereits Mitgefühl?

Welche Situation fällt Dir als erstes ein? Kennst Du jemanden, der sich täglich in Mitgefühl übt? Wo sind Deine Mitmenschen Dir ein Vorbild?
Ein paar Beispiele:

  • ein Kind, welches sich liebevoll um seinen Hund kümmert
  • eine Krankenschwester, die sich um ihre Patienten sorgt
  • Menschen in Organisationen, die anderen Menschen helfen
  • kleine Gesten im Alltag zwischen Deinen Mitmenschen

Nimm Dir unter anderem diese Menschen zum Vorbild.

 

Nur im Alleinsein können wir uns selber finden. Alleinsein ist nicht Einsamkeit, sie ist das größte Abenteuer.
Herrmann Hesse
Einsamkeit

Was ist der Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit

Allein zu sein kann eine wundervolle Erfahrung in Deinem Leben sein, einsam zu sein hingegen nicht. In unsere westlichen Welt kennen wir oft den Unterschied zwischen diesen beiden Verben nicht. Alleinsein bedeutet, sich freiwillig dazu zu entscheiden ohne Menschen und Begegnungen zu sein. Alleinsein kann Dir so, wenn es auf Deiner eigenen Entscheidung beruht, enorme Kraft schenken. Einsamkeit hingegen ist keine freiwillige Entscheidung und wird mit “Mangel” in Verbindung gebracht. Einsam sind beispielsweise Menschen in Haft.

Wenn Du Dich nach mehr Liebe sehnst, besteht die einzige Möglichkeit darin, selbst Liebe zu schenken. Denn was Du aussähst, wirst Du einmal ernten. Auch wenn die Menschen um Dich herum lieblos und abweisend sind, bleibe in Deiner zugewandten und liebevolle Haltung. Was auch immer Du tust, sagst und auch denkst, es wirkt bei Deinem Gegenüber. Also wähle Deine Worte achtsam und in Liebe aus. In der westlichen Welt sind wir es gewohnt, schnell und unachtsam durch unser Leben zu streifen. Genauso begegnen wir unseren Mitmenschen. So entsteht eine Atmosphäre zwischen uns die Ärger, Stress, Missgunst und Lieblosigkeit hervorruft. Warte nicht darauf, dass Deine Mitmenschen Dir liebevoll begegnen, sondern sei selber der erste, der den ersten Schritt tut.

Mitgefühlsübung

Mach’ Dein Mitgefühl für Deine Mitmenschen, Deine Nachbarn, Deine Kollegen, Deine Familienmitglieder zu einer täglichen Übung.

Mitgefühl ist eine Fähigkeit, wie auch Schreiben, Lesen oder eine fremde Sprache lernen. Kommt Dir das fremd vor? Das kann ich verstehen, denn in der Schule wird es leider (noch) nicht unterrichtet, wie wir ruhiger, mitfühlender und gelassenerer bleiben.

Ruhe und Gelassenheit sind ebenso Fähigkeiten, die in regelmäßigen Abständen trainiert werden sollten, um ein zufriedeneres und glücklicheres Leben zu führen.
Am Besten täglich. Denn das alleine ersetzt schon das Wort „Training” – es einfach täglich tun!

Eine kleine Hilfestellung für eine achtsamere und mitfühlendere Kommunikation mit Deinen Mitmenschen.

Lass Deine Worte durch diese drei Tore, bevor Du sie aussprichst:
1.) Ist es wahr, was Du sagen möchtest?
2.) Ist es etwas Gutes, was Du berichten möchtest?
3.) Hat Dein Gegenüber einen Nutzen von Deinen Worten?

Die klassische Metta Mediation – Mitgefühlsübung

(Metta = liebende Güte, Güte oder liebvolle Freundlichkeit)

Die Grundübung besteht in dem Folgenden Satz:
„Mögen alle Wesen glücklich, friedlich und beschützt sein; mögen alle Wesen frei sein von Leid und sich von ganzem Herzen freuen.”
Das schöne an der Übung ist, dass Du sie abwandeln kannst, wie Du sie gerade durchführen kannst bzw. wie Dir es gerade tut gut. Es gibt nicht den einen richtigen Weg.

Zu Beginn kannst Du Dich mit allen Lebewesen verbinden und Ihnen liebevolle Gedanken senden.
Sprich in Gedanken beim Einatmen: “Mögen alle Menschen” und bei Ausatmen: “glücklich und geborgen sein”.

Traditionell gehören folgende Sätze zur Metta Meditation:
1. Möge _______ glücklich sein.
2. Möge _______ gesund sein.
3. Möge _______ sicher sein.
4. Möge _______ friedlich sein.

Du kannst dabei einen Dir bekannten Namen einsetzen, wenn Du jemanden direkt Mitgefühl senden möchtest. Du kannst aber auch „alle Lebewesen” oder „ich” einsetzen. Wiederhole ruhig die Sätze mehrmals, bevor du zum nächsten übergehst.

Die Metta Meditation nach Thich Nhat Hanh:
Der bekannte Buddhist Thich Nhat Hanh hat die Sätze noch erweitert und verfeinert. Entnommen sind die Formulierungen aus dem Vissuddhi Magga (Pfad der Reinigung):
„Möge _____ friedlich, glücklich und leicht sein in Körper und Geist.
Möge ______ sicher und frei von Verletzungen sein.
Möge ______ frei sein von Ärger, Furcht und Angst.
Möge ______ lernen sich selbst mit den Augen des Verstehens und der Liebe zu betrachten.
Möge ______ in sich die Samen der Freude und des Glücks erkennen und nähren.
Möge ______ lernen in sich selbst zu erkennen aus welchen Quellen Ärger, Verlangen und Missverständnisse entstehen.
Möge ______ wissen sie/er/es jeden Tag in sich die Quelle der Freude unterstützen kann.
Möge ______ in der Lage sein frisch, stabil und frei zu leben.
Möge ______ frei sein von Anhaftung und Abneigung, doch nicht gleichgültig.”

Lass nun Dein Mitgefühl in die Welt hinaus strahlen. Es wird sich immer anders anfühlen, denn nicht jeder Tag in unserem Leben ist gleich. Es ist völlig in Ordnung wenn Deine Gedanken abschweifen. Und wenn du es bemerkst, kehre langsam wieder zur Übung zurück. Entspann Dich und Lächle.

Vergiss nicht: Jedes Herz was Du berührst mit Deinen milden Worten, Taten oder auch einem Lächeln, wird sich öffnen und es wird auch seinerseits wieder andere Herzen öffnen. Dein Geist wird wohlwollender zu Deinen Mitmenschen, aber auch zu Dir selbst. All die liebevollen Gedanken, die Du Deinen Mitmenschen schenkst, kommen auf Dich wieder zurück.

Viel Freude und Erfolg beim Anwenden Deines Mitgefühls. Du wirst spüren, dass Du nicht allein bist!
Alles Liebe

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Eine glückliche Partnerschaft: Geht das überhaupt?

Eine glückliche Partnerschaft: Geht das überhaupt?

In meinem letzten Beitrag ging es um die wunderschöne Verliebtheitsphase, die jede Liebesbeziehung zu Beginn durchläuft. Und in diesem Beitrag beschreibe ich was für eine glückliche Beziehung wirklich wichtig ist.

Selbstentwicklung vs. Paarentwicklung

Eine Paarbeziehung ist ein komplexes Konstrukt aus verschiedenen Systemen, die miteinander interagieren. Die Abbildung “Ich und der Mensch neben mir” veranschaulicht eine ideale Konstellation:

Ich und der Mensch neben mir

Die Schnittmenge einer Partnerschaft

Zwei eigenständige Menschen begegnen sich und bilden eine gewisse Schnittmenge in Form einer, auch nach Außen hin erkennbaren, Partnerschaft. Diese Schnittmenge nenne ich die “Zone der gelingenden Kompromisse”, in welcher sich die unterschiedlichen Werte, Bedürfnisse und Ziele in Form eines neuen Systems harmonisieren.

Was kannst Du tun?

Für das Gelingen dieses sensiblen Prozesses ist es sehr wichtig, die Partnerschaftszone so langsam und achtsam wie nur möglich wachsen zu lassen, um vorschnelle Abhängigkeiten oder die Aufgabe eigener Lebenskomponenten zu vermeiden.

Denn das “zurückerobern” eigener Freiheiten ist in jedem Fall kraftzehrender und konfliktträchtiger, als sich einfach in die Beziehung “fallen zu lassen”. Ein Mensch mit einem sehr starken Ego wird dagegen nicht so schnell in Versuchung kommen, sich fallen zu lassen.

Im Gegenteil:
Kompromisse scheinen unerreichbar und können immer wieder zum Gegenstand massiver Konflikte werden. Eine gelingende und glückliche Partnerschaft setzt demnach ein hohes Maß an Bewusstheit beider Menschen über die eigenen Werte und Bedürfnisse voraus.

glückliche Partnerschaft

Persönlichkeitsentwicklung in einer Partnerschaft

Doch wie steht es um die eigene Selbst- und Persönlichkeitsentwicklung in einer glücklichen Partnerschaft?

Die sollte ganz klar auch weiterhin die wichtigste Deiner Lebensmissionen bleiben. So bitter es klingt: Beziehungen sind Teil des Lebensflusses, sie können sich auseinanderleben, sich als nicht zufriedenstellend oder gar unglücklich erweisen und zerbrechen.

Doch das eigene Leben bleibt, und sollte, egal in welcher Lebenskonstellation Du Dich auch befinden magst, stets mit höchster Wertschätzung betrachtet werden. Das mag einerseits egoistisch klingen, doch andererseits profitieren alle Beziehungen um Dich herum, von Deinem zufriedenen Geist.

Eine positive und wertschätzende Beziehung zu Dir selbst, bleibt die Grundvoraussetzung glücklicher Beziehungen nach Außen. Im empfehle Dir dazu auch meinen Beitrag Warum persönliche Entwicklung so wichtig ist.

Die Kompromisse einer glücklichen Partnerschaft

Außerhalb der Zone gelingender Kompromisse befinden sich jeweils ganz eigene Wertevorstellungen, Bedürfnisse, Lebensziele oder auch persönliche Grenzen, die es gegenseitig zu achten und zu respektieren gilt.

Die unabhängige Entwicklung dieser Bereiche kann natürlich auch dazu führen, dass die Beziehung an Wert verliert, und die Schnittmenge kleiner wird. Aber auch das ist in Ordnung und muss bewusst wahrgenommen und akzeptiert werden.

Es bleibt daher wichtig, die eigene Paarbeziehung stetig zu überprüfen und gegebenenfalls, im Rahmen eines wertschätzenden Kommunikationsprozesses,  anzupassen.

 

Folgende Fragestellungen können dabei helfen, über unbewusste Haltungen und Erwartungen gegenseitige Klarheit zu gewinnen:

  • Welche Einstellung/ Haltung habe ich generell zu Partnerschaft?
  • Welche Einstellung/ Haltung hat mein Gegenüber zu Partnerschaft?
  • Welche Grenzen möchte ich in meiner Beziehung setzen?
  • Welche Grenzen möchte mein Gegenüber setzen?
  • Welche zentralen Werte und Ziele sollen mein Leben leiten?
  • Welche zentralen Werte und Ziele leiten das Leben meines Gegenübers?
  • Können wir aus unseren unterschiedlichen Zielen und Werten eine Schnittmenge gelingender Kompromisse ableiten, die uns immer noch beide zufrieden stellen kann?

Das Pendel zwischen Nähe und Distanz

Im Folgenden möchte ich noch einmal genauer auf das empfindliche Gleichgewicht von Nähe und Distanz eingehen. Über die generelle Abgrenzung der Schnittmenge zu dem eigenen unabhängigen Leben, habe ich bereits geschrieben.

Doch wie können mögliche Konstellationen des Ungleichgewichtes konkret aussehen und wie wirken sie sich auf die Beziehungsgestaltung aus? In der folgenden Abbildung habe ich Dir drei typische Formen von unguten Nähe- und Distanzverhältnissen dargestellt, die mir in meiner Beratung immer wieder begegnen:

Nähe und Distanz einer glücklichen Partnerschaft

Die Verschmelzung:

Wenn beide Partner ihre jeweiligen Leben zugunsten des anderen aufgeben, verschmelzen sie förmlich miteinander zu einer einzigen Sphäre gelingender Kompromisse.

Was sich im ersten Moment vielleicht romantisch und märchenhaft anhört, ist in Wirklichkeit allerdings eine sehr gefährliche Konstellation. In der Psychologie spricht man in diesem Fall von einer “Überharmonisierung“. Das Ergebnis ist eine totale Abhängigkeit voneinander, die eigenständigen Lebensentwürfen keinen Platz mehr bietet.

Eine persönliche Entwicklung, die Idee von Glück und Zufriedenheit ist ausschließlich im “Wir” möglich. Dass daran auch die sozialen Kontakte im Außen leiden, wird spätestens dann deutlich, wenn plötzlich und unerwartet eine Trennung bevorsteht.

Die vernachlässigte Selbstverantwortung für das eigene Leben, kann schnell in eine von Ohnmacht und Orientierungslosigkeit geprägte depressive Verstimmung führen. Der Ausweg für viele: Ein neuer Partner, mit dem man wieder vollständig verschmelzen kann.

​Das Ungleichgewicht:

Und dabei kann es auch ausreichen, einen Partner zu wählen, der seinem eigenen Leben durchaus Priorität einräumt. Die Selbstaufgabe des eigenen Lebens, ist in einer solchen Beziehung sehr einseitig ausgeprägt und daher im Ungleichgewicht.

Eine solche Dysbalance kann für verschiedene Konstellation sehr funktional sein: Dominanz trifft auf Unterwerfung, Hingabe trifft auf Ignoranz, Geliebt werden trifft auf Kontrolle. Mit funktional meine ich, dass hierbei gegenseitige Erwartungen zusammentreffen, die sich ergänzen und erfüllen können.

Ich meine nicht, dass solche extremen Formen von Bedürfnisorientierung für die Beteiligten auf Dauer gesund sein werden.

Das Nebeneinander:

Viele Paare fühlen sich in der Distanz zueinander wohler. Je kleiner die Schnittmenge der Kompromisse ist, desto mehr Spielraum haben die Partner in ihren jeweiligen Lebensräumen.

Im Ergebnis gibt es oftmals seltener Konflikte, weniger Erwartungen (bzw. Enttäuschungen) und nur ein kleines Regelwerk, auf welches man sich verständigt hat.

Die Beziehung ähnelt einer tiefen freundschaftlichen Verbundenheit. Je extremer die Distanz gelebt wird, desto größer ist die Gefahr, dass man sich gänzlich auseinanderlebt. 

Nähe und Distanz: Welche Form trifft Euch zu?

Die hier dargestellten Beziehungsformen sind natürlich in sehr extremer Form überzeichnet, um die Abgrenzungen besser zu verdeutlichen. Wichtig ist vor allem, dass die Beziehungspartner sich im klaren darüber sind, welche Form des Zusammenlebens sie leben und welche Bedeutung damit einhergeht.

Nur dann ist es möglich, die Gründe auftretender Konflikte zu beleuchten sowie erste weitere Schritte und Konsequenzen abzuleiten.

Momente einer gelingenden Beziehung

Momente gelingender Beziehung…

Was Du sofort tun kannst
Eines geht im Beziehungsalltag sehr häufig und schnell verloren: Den anderen als ganzheitlichen Menschen wahrzunehmen und nicht als selbstverständlich zu betrachten.

Beziehung heißt, sich aufeinander zu beziehen, den anderen spüren lassen, dass er wertvoll und beachtenswert ist. Und das bestenfalls nicht nur verbal, wenn das “Ich liebe Dich” womöglich bei dem anderen wie “Guten Appetit” ankommt, sondern direkt auch auf der Handlungsebene.

In meinem Blog-Artikel “8 kleine Dinge, die in Deiner Beziehung Großes bewirken können“, gebe ich Dir Möglichkeiten an die Hand, wie Du noch heute damit anfangen kannst, gelingende Beziehungsmomente zu schaffen.

Lass’ mich gerne wissen, ob die eine oder andere Inspiration hilfreich für Dich war.

Wie ich Dir und Euch helfen werde

Die Entscheidung zu einer Paarberatung fällt nie leicht. Doch die bloße Erwägung, mich als außenstehenden Beraterin hinzuzuziehen, zeigt bereits, wie wichtig Dir und Euch das Anliegen einer (vielleicht schnellen) Veränderung ist.

Und die besteht, je nach Auftrag, nicht immer im “Prinzip Hoffnung”. An Beziehungen werden im Allgemeinen hohe Erwartungen geknüpft. Die Idealvorstellungen einer glücklichen Partnerschaft sind mit den Anforderungen des Alltags jedoch oftmals schwer in Einklang zu bringen.

Im Rahmen meiner Beratung werden wir Eure gegenseitigen Idealvorstellungen beleuchten sowie Eure Erwartungen hinterfragen, und entwerfen gemeinsam einen realistischen Blick auf die momentane Beziehungssituation.

Die Schaffung von Bewusstheit und Klarheit, ohne gegenseitige Vorwürfe, Anschuldigungen oder Anfeindungen ist die Grundvoraussetzung für einen solchen Prozess. Natürlich ist es hilfreich, wenn beide Partner sich dieser Herausforderung annehmen.

Doch auch wenn Dein Gegenüber (noch) nicht bereit ist, kannst auch Du für Dich alleine, Klarheit über Dich und Deine Beziehung erhalten.

 

Ich werde Dir und/oder Deinem Partner helfen, wenn…

  • ​Ihr verstehen möchtet, warum es bei Euch ständig zu immer denselben Streitereien und gegenseitigen Vorwürfen kommt
    Ihr wieder miteinander, anstatt gegeneinander sprechen möchtet
  • Ihr den Wunsch habt zu klären, ob die Beziehung/ die Liebe noch eine Chance hat
  • Ihr Euch in der Beziehung entfremdet und auseinandergelebt habt
    die Freude am gemeinsamen Leben verloren gegangen ist
  • Ihr herausfinden möchtet, was Euch (noch) verbindet
    eine Außenbeziehung oder ein Seitensprung Eure Beziehung schwer belastet
    ​​

Es ist an der Zeit auf die Stimme Deines Herzens zu hören. Möchtest Du und Dein Partner mich ganz unverbindlich kurz kennenlernen und einige Fragen loswerden?Dann füll’ am Seitenende das Kontaktformular aus oder buche ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch. Ich rufe Dich daraufhin gerne an, um alles weitere zu besprechen.

Übrigens: Falls Ihr beide gleichzeitig an der Beratung teilnehmen werdet, ist es erfahrungsgemäß von Vorteil, wenn jeder über einen eigenen Zugang zu einem medialen Endgerät verfügt.

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Möchtest auch Du Achtsamkeit in Deinen Alltag integrieren?

Möchtest auch Du Achtsamkeit in Deinen Alltag integrieren?

In diesem Beitrag erfährst Du, was genau Achtsamkeit eigentlich ist, und wie Du sie im Alltag für Dich nutzen kannst.

“Die beste Weise, sich um die Zukunft zu kümmern,
besteht darin, sich sorgsam der Gegenwart zuzuwenden.”

Thich Naht Hanh

Was ist eigentlich Achtsamkeit? Und warum ist sie für Dich wichtig?

Der Begriff „Achtsamkeit” ist zurzeit ein regelrechtes Trendwort für mehr Wohlbefinden, Entspannung und einer Prise fernöstlicher Lebenskultur. Und tatsächlich beschreibt die Praxis der Achtsamkeit einen Vorgang, der als Grundvorraussetzung eines jeden positiven Lebensgefühls angesehen werden kann und in jeden Alltag integriert werden sollte. Sogar große Firmen wie etwa Apple oder Google haben Achtsamkeitsangebote als Teil ihrer Firmenkultur eingebettet.

Doch was ist mit Achtsamkeit eigentlich ganz genau gemeint?
Im Grunde genommen wird damit eine geistige Fähigkeit beschrieben, im eigenen Alltag bewusst, konzentriert, hellwach und urteilsfrei gegenwärtige Momente zu erleben. Gegenwertig meint, im Hier und Jetzt, keine Gedanken an Zukünftiges oder Vergangenes.

Der Fokus Deiner Wahrnehmung kann dabei auf Deinen eigenen gegenwärtigen Gefühlen, Deinen Gedanken oder auch auf Gefühle Deines Körpers sowie alle Sinneseindrücke Deiner Umwelt liegen. Über 90% unserer Handlungen, Gedanken und Gefühle laufen unbewusst ab. Im Grunde genommen ist der Großteil des Tages von vorprogrammierten Handlungsmustern bestimmt, die ihren Ursprung in vergangenen Erfahrungen haben.

Somit sorgen wir dafür, dass wiederholte Verhaltensweisen und Gedankenmuster der Vergangenheit, ganz egal ob positive oder negative, sich auch in der Zukunft wiederholen. Es sei denn, wir unterbrechen diesen Kreislauf unbewusster und einprogrammierter Handlungen, indem wir so oft es geht die Kontrolle über den Moment und damit über alle Sinne und Gefühle zurückgewinnen.

Nur im bewussten Hier und Jetzt, im gegenwärtigen Moment, kann die Automation gegen eine neue, förderlichere Richtung von Handlungen und Gedanken ersetzt werden. Die Praxis der Achtsamkeit setzt genau hier an, indem Du lernst selbstbestimmter zu leben, entspannter mit Stress umzugehen und mehr Freude aus den kleinen bewußt erlebten Momenten zu schöpfen.

Die Wirksamkeit eines achtsameren Alltags

Dass die Wirkung von Achtsamkeitsübungen weit über das subjektive Gefühl hinausgehen, zeigen inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Studien (1)(2)(3). So können nachweislich Symptome von Depression und anderer psychischer Leiden deutlich gemildert werden. Darüber hinaus half die Achtsamkeitspraxis ebenfalls wirksam gegen chronische Schmerzen und Angststörungen. Insgesamt war in allen Fällen eine deutliche Verbesserung des subjektiv empfundenen Lebensgefühles festzustellen.

Doch es muss auch dazu gesagt werden, dass es andere ernstzunehmende Studien gibt, die der Achtsamkeit keine oder nur eine geringe Wirkung attestierten. Achtsamkeit allein ist also kein psychologisches Wundermittel. Doch sie kann als die Voraussetzung vieler Heilungsprozesse angesehen werden.

Achtsamkeit

Wie baue ich Achtsamkeit in meinem Alltag ein?

Kennst Du das Gefühl? Obwohl Du körperlich anwesend bist, ist Dein Geist ganz woanders? Beim Autofahren? Während einer Mahlzeit? Bei einem Gespräch? Deine Gedanken fließen, ohne dass Du sie wirklich beeinflussen kannst und Deine Außenwelt verschwindet, während Du Dich körperlich auf automatisierte Prozesse verlässt?

Dabei bist Du mental häufiger in der Zukunft oder in der Vergangenheit als im Hier und Jetzt.

Wie also gelangst Du in solchen Momenten wieder in den gegenwärtigen Moment?

Meditation

Eine Möglichkeit ist das Training in Form von Meditation. Hierbei versuchst Du, ganz egal welche Meditationstechnik Du auch anwendest, in einen solchen Moment zu gelangen und immer länger darin zu verweilen. Dabei geht es nicht darum, fernöstliche Praktiken zu kopieren. Auf einem Stuhl sitzen und mal ganz bewusst den Regentropfen oder dem Wind in dem Bäumen lauschen, ist bereits eine prima Meditationseinheit.

Dein rationaler Verstand (auch in Form Deines inneren Kritikers) versucht dabei natürlich mit allen Kräften dagegen zu arbeiten. Doch mit der Zeit wirst Du die Fähigkeit erlernen, Deine Gedanken wahrzunehmen, zu beobachten und wieder bewusst zu Deiner eigentlichen Übung zurückzukehren. Je regelmäßiger Du übst, desto besser überträgt sich dieser Zustand auch in Deinen Alltag.

Achsamkeitspraxis

Achtsamkeitserinnerungen im Alltag schaffen

Eine weitere Möglichkeit, sich im Alltag immer wieder auf den Moment zu besinnen, ist eine regelmäßige Erinnerung. Dies kann ein Zettel, ein Spruch auf Deiner Lieblingstasse oder ein Wandposter sein.

Auf meinem Youtube Kanal findest Du drei AchtsamkeitsReminder mit unterschiedlichen Zeitintervallen, die als akustische Erinnerung in Deinen Alltag eingebaut werden können. Egal ob im Büro, zu Hause oder unterwegs. In regelmäßigen Abständen wirst Du durch einen sanften tibetischen Gong an Deine Achtsamkeitsübung erinnert.

Apropos Achtsamkeitsübung: Worauf möchtest Du eigentlich Deinen Fokus lenken? Woran soll Dich der Reminder erinnern?

Das ist Dir natürlich völlig frei gestellt.
Möchtest Du im Alltag etwa:

  • Deinen Atem immer öfter bewusst wahrzunehmen
  • einen tiefen Atemzug nehmen
  • Dir eine Affirmation vergegenwärtigen
  • für einen kurzen Moment inne halten und die Augen schließen
  • alle Außengeräusche intensiv wahrnehmen
  • in Deinen Körper hinein spüren
  • formulieren wofür Du gerade dankbar bist
  • Dich auf Deine Ziele fokussieren

…um nur eine kleine mögliche Auswahl zu nennen. Wähle Dir bewusst das Ziel Deiner Achtsamkeitsübung und nutze den Reminder, um diese in Deinem Alltag zu etablieren.

Du kennst das bestimmt: Nimmst Du Dir eine derartige Achtsamkeitspraxis vor, versandet sie meist im Alltag. Die Stunden des Tages fließen dahin und Deine Gedanken zerstreuen sich unkontrolliert und natürlich ungewollt.

Doch mit diesem AchtsamkeitsReminder wirst Du regelmäßig daran erinnert. So fokussierst Du Dich regelmäßiger auf das, was wirklich wichtig ist in Deinem Leben. Du wirst lernen, jeden Moment mehr zu schätzen und zu genießen; neue Glaubenssätze zu automatisieren oder Deine Atmung besser zu kontrollieren.

In den Videos gibt es keine Musik, keine Geräusche, mit Ausnahme des tibetischen Gongs. Der Reminder soll so Deinen Alltag nicht störend beeinflussen, sondern Dich nur in regelmäßigen Abständen in die Bewusstheit zurückführen. Spielst Du dieses Video auf einem größeren Bildschirm ab, kann Dich auch das Bild der Klangschale immer wieder beim hinschauen daran erinnern.

In meinen Beratungen führt diese Alltagsübung in aller Regel zu einem überraschenden Erfolg. Und den wünsche ich Dir ebenfalls von Herzen.

Ich würde mich freuen, wenn Du mir von Deinen Erfahrungen berichtest.

Falls Du Dir bei Deiner Achtsamkeitspraxis eine Begleitung und individuelle Unterstützung wünschst, dann kannst Du hier sehr gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir vereinbaren.

Gemeinsam erarbeiten wir eine bestmögliche Praxis für Dich, mit welcher Du schnell spürbare Erfolge erzielen wirst. Ich freue mich auf Dich!

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Kennenlerngespräch vor der psychologischen Onlineberatung

Steckst Du gerade in Deinen Gedanken fest und weißt nicht weiter? Und Du wünschst Dir etwas Entlastung?

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Gemeinsam besprechen wir Dein Anliegen und schauen, in welcher Weise ich Dir schnellst möglich helfen kann.

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Warum persönliche Entwicklung so wichtig ist

Warum persönliche Entwicklung so wichtig ist

Persönliche Entwicklung findet immer statt, Veränderung in uns und um uns herum findet ebenfalls immer statt. Entweder in die eine oder andere Richtung. Doch, das Gute ist: Du hast es in der Hand!

Man kann das Leben rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.

Sören Kierkegaard

Dein erster Schritt zur persönlichen Entwicklung

Wenige Dinge sind so unangenehm wie die Erkenntnis: „Ich will etwas ändern in meinem Leben– doch ich weiß nicht wie und womit ich anfangen soll.“ Dabei ist der erste und wichtigste Schritt bereits gelungen. Denn der entscheidende Handlungsimpuls muss schließlich von Dir selbst ausgehen. Doch was ist nun zu tun?

persönliche Entwicklung

In der Regel haben viele Menschen die ich berate zunächst kaum konkrete Vorstellung von dem, was sich genau in ihrem Leben ändern soll, um längst verloren geglaubte Empfindungen, wie Glück oder Zufriedenheit, wieder aufleben zu lassen. Insofern es Dir da ähnlich geht, werde ich Dir im Rahmen der Beratung zunächst einige Fragen stellen. Meine (systemischen Fragen) verstehen sich erst einmal als Einladungen zum Nachdenken und zum inneren Suchen nach Deinen bereits vorhandenen Ideen und Vorstellungen sowie zur Entwicklung neuer Perspektiven und Sichtweisen:

  • Wann warst Du das letzte Mal so richtig zufrieden? 
  • Was war zu diesem Zeitpunkt anders als heute?
  • Auf einer Skala von 1 bis 10, wie zufrieden bist Du hier und jetzt?
  • Was müsste Deiner Meinung nach passieren, damit Du morgen einen Punkt in der Skala aufsteigen kannst?
  • Wie würde Deine Partnerin / Dein Partner bemerken, dass Du einen Punkt in der Skala aufgestiegen bist?

​Ebensolche einfachen Beispielfragen mögen auf den ersten Blick banal erscheinen, die wirkliche Auseinandersetzung mit den eigenen Antworten ist es ganz und gar nicht. Probier‘ es gerne einmal aus:

Notiere Dir die Antworten ohne Zeitdruck und so ausführlich wie nur möglich auf einem Zettel oder in ein Heft, welches Du für solche Schreibarbeiten verwendest.

Vielleicht kannst Du bereits den einen oder anderen „Aha-Moment“ für Dich gewinnen.

Persönlichkeitsentwicklung

Erst wenn Du ganz bewusst Klarheit darüber erlangt hast, welcher Aspekt Deines Lebens anders gestaltet werden muss, kann der eigentliche Veränderungsprozess beginnen, der Dich zu mehr Zufriedenheit führen kann.

In meinem Blogartikel “Was fehlt Dir zum Glücklichen” findest Du weitere Anregungen, um Deinen “Ideenmuskel” dahingehend zu trainieren. Ganz gleich ob es lediglich eine körperliche Veränderung, eine neue berufliche Herausforderung, ungünstige Gewohnheiten verändern, die Beendigung einer unguten Beziehung, sich neu verlieben oder auch der Beginn eines völlig neuen Lebenskonzeptes ist.

Möchtest Du Unterstützung auf diesem Weg?

Dann vereinbare doch ein kostenloses Kennenlerngespräch und wir schauen gemeinsam, in welcher Weise ich Dich dabei unterstützen darf.

Glück ist eine Überwindungsprämie

Denn nur weil das Ziel bereits vor Augen ist, vollziehen sich Veränderungen leider nicht von alleine. Jeder Wandel bedeutet gleichzeitig ein Ausstieg aus der persönlichen Komfortzone sowie eine Konfrontation mit den eigenen Ängsten und Unsicherheiten.

Kann ich das schaffen?

Was werden die anderen sagen?

Warum raten mir alle davon ab?

Was bedeutet für mich Zufriedenheit?

Was sind meine Ziele und Wünsche?

Was macht mich wirklich glücklich?

Solche Zweifel und Gedanken sind normal und deren permanente Überwindung Hauptaufgabe im Übergangsprozess. Wie der Autor und Coach Jens Corssen treffend formuliert:

„Glück ist eine Überwindungsprämie“.

Zum Erlangen dieser „Prämie“ ist aus meiner Sicht die Stärkung und Beachtung zweier Persönlichkeitsmerkmale besonders wichtig:

Die Selbst-Verantwortung
Das Selbst-Vertrauen

Diese beiden Aspekte solltest Du bei Deiner bewussten persönlichen Veränderung genau betrachten, stärken und ausbauen, um an Deinen Wünschen und Zielen ganz konsequent festzuhalten.

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Deine Entscheidung zur persönlichen Entwicklung

Also: Bist Du bereit Deine persönliche Entwicklung und damit Dein Wachstum, in eine von Dir gewünschte Richtung zu übernehmen? Möchtest Du die Verantwortung für Dein Leben übernehmen? Unabhängig von Deinem Umfeld, Deinen Mitmenschen?

Dann werde Dir Deiner Ziele klar. Mache Dir bewusst, was Du zur Zielerreichung alles brauchst. Welche Fähigkeiten? Welche Eigenschaften sind dafür notwendig?

 

Ein sehr wichitger Punkt zum Abschluss: Gib Dir bitte Zeit. Setzte Dich nicht unter Druck. Die Veränderung die Du Dir wünschst wird seine Zeit brauchen. Also habe Geduld.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Erfolg und ein zufriedenes Leben.

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Gemeinsam besprechen wir Dein Anliegen und schauen, in welcher Weise ich Dir schnellst möglich helfen kann.

Was fehlt Dir zum Glücklichsein?

Was fehlt Dir zum Glücklichsein?

Dein Weg zum Glücklichsein

In diesem Artikel lernst Du einen Weg zum Glücklichsein kennen. Ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg beim Ausprobieren!

Wo sind jetzt gerade Deine Gedanken?

Wenn Du Dein Leben genau betrachtest, wirst Du feststellen, dass Deine Gedanken entweder aus den Erfahrungen Deiner Vergangenheit stammen, oder auf die Ziele, Sorgen und Aufgaben Deiner Zukunft ausgerichtet ist.

Der Moment ist jetzt

Alle fernöstlichen Lehren oder auch die moderne Form der Achtsamkeit, richten sich dagegen ganz auf den Augenblick. Denn im gegenwärtigen Moment steckt eine unvorstellbare Macht, eine schöpferische Kraft, die es unabdingbar macht ausreichend kultiviert zu werden.

Denn die eigentliche Zukunft kann nur im Hier und Jetzt erwachsen, genau in diesem Moment.

Alle Entscheidung über Deine Zukunft triffst Du nur in gegenwärtigen Momenten, in denen Du jeweils Deinen Weg völlig neu ausrichten kannst. Die Voraussetzung ist allerdings, dass Du Dir dieser Kraft des Augenblicks bewusst bist, und nicht permanent von automatisierten Gedanken überrollt wirst.

Ansonsten bestimmen diese Gedanken Deine Zukunft und nicht Dein bewusstes “Ich”.

Glücklichsein mit Hilfe von Meditation

Durch Meditations- und Achtsamkeitsübungen nimmst Du Deine gedanklichen Automatismen immer deutlicher wahr und kannst so im Alltag bewusstere und für Dich wohlwollendere Entscheidungen treffen.

Doch auf welcher Grundlage?

Woher weißt Du, welche Entscheidungen gut für Dich sind?

Welche Ziele möchtest Du eigentlich erreichen?

Welche Werte möchtest Du verkörpern?

Die Antworten hierauf wirst Du nur eingeschränkt im Hier und Jetzt finden. Das was dazu nötig ist, ist ein klarer Blick auf Deine (selbstbestimmte) Zukunft.

Ein Blick, der nicht aus Deiner Vergangenheit gespeist wird und auch nicht auf Sorgen und Probleme ausgerichtet ist, welche sich auf alles kommende beziehen.

Es ist der Blick in Deine ganz persönliche Vorstellung, von der Person, die Du sein möchtest. Und das ist es meist, was uns so gewaltig schwer fällt, weil wir es uns nicht zugestehen, oder es uns nicht zutrauen, eine uns in allen Aspekten zufriedene Zukunft vorstellen zu können.

Bist Du glücklich?- Test zur allgemeinen Lebenszufriedenheit:

  1. In den meisten Punkten ist mein Lebens meinem Ideal nahe!
  2. Meine Lebensbedingungen sind hervorragend!
  3. Ich bin zufrieden in meinem Leben!
  4. Ich hbae bisher die wichitgen Dinge, die ich mir vom Leben wünsche, auch bekommen!
  5. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich fast nichts ändern!

Entwicklet wurde der Test von Frederic Charles Bartlett. Du kannst den Aussagen in fünf Abstufungen zustimmen: Überhaupt nicht zustimmen, nicht zustimmen, neutral sein, zustimmen und voll zustimmen. Daraus ergibt sich Deine Zufriedenheit, welche sich natürlich im Laufe Deines Lebens und in verschiedenen Lebensphasen immer wieder ändern kann.

Glücklich sein

Deine Ideen zum Glücklichsein

Und oft ist es der Fall, dass wir überhaupt keine Idee von einem glücklichen Leben haben.

Wenn ich mit KlientInnen über ihre Zukunft spreche höre ich oft Sätze wie: “Ach, die Zukunft wird es zeigen. Das liegt in meinem Schicksal. Es soll nicht schlimmer werden.”

Doch wenn Du keine konkrete Vorstellung, keine Idee von Deinem zukünftigen glücklichen, zufriedenen und stolzen “Ich” hast, wie willst Du dann in den richtigen Momenten die richtigen Entscheidungen treffen?

Erst eine konkrete Imagination, ein Bild bzw. eine Vorstellung davon, wie Du sein oder wo Du hin möchtest, erlaubt es Dir überhaupt erst passende Gelegenheiten in Deinem Leben zu erkennen und wahrzunehmen.

Nehmen wir einmal an, Du schreibst für Dein Leben gern Texte, kreierst kleine Geschichten und träumst manchmal davon, mehr Zeit dafür zu haben. Wenn Du Dir nicht erlaubst, Dich als einen talentierten zukünftigen Schriftsteller zu sehen, Dir vorzustellen, wie es wäre Dein erstes gedrucktes Buch in den Händen zu halten, die Vorfreude zu verspüren, wenn Du die Verkaufszahlen und positiven Rezensionen liest, würdest Du dann die Gelegenheit erkennen und den Mut aufbringen einen bekannten Verleger in Deiner Stadt anzusprechen, dem Du zufällig auf einer Feier begegnest.

Vielleicht würdest Du ja noch nicht einmal auf die Idee kommen, ihm von Deiner Schreibfreude zu berichten, weil Dir einfach die Vorstellungskraft fehlt, Dich als echter erfolgreicher Autor bzw. Autorin zu sehen.

 

Daher stelle ich so gerne meine Leitfrage: “Wie glücklich möchtest Du morgen sein?

Hättest Du darauf spontan eine Antwort parat, konkret und ohne viel darüber nachzudenken, aus dem Bauch heraus? Wenn es Dir schwer fällt, dann ist es an der Zeit Deinen “Ideenmuskel” zu trainieren.

Deinen Ideenmuskel trainieren
Die allgemeine Kreativität und die eigene Vorstellungskraft zu trainieren, erlaubt Dir im Ergebnis mehr Zutrauen in Deine Fähigkeiten zu entwickeln, mehr Möglichkeiten in Deinem Leben zu erkennen sowie eine Idee von Deinem zukünftigen glücklichen Ich zu erschaffen.

Dabei kannst Du Dich einer einfachen Technik zur Kreativitätssteigerung bedienen:

Schreibübung zum Glücklichsein

Schreibübung zum Glücklichsein

Schreibe jeden Tag 10 Ideen auf, die Dir zu einem bestimmten Thema einfallen. Dabei kommt es nicht auf das Thema an, sondern vielmehr auf das tägliche Üben. Es sollten jedoch bestenfalls Themen sein, die Dein Leben in irgendeiner Weise betreffen, um vom Ergebnis letztlich auch zu profitieren.

Du kannst gleich loslegen:
Schreibe auf einen Zettel 10 Affirmationen, die für Dich nützlich sein können.

Fallen Dir keine 10 ein?

Das ist vollkommen okay, und ist ein Zeichen dafür, dass Du die Übung ernst nimmst und nur nach den absolut passendsten für Dich suchst.

Doch Perfektionismus ist wohl der größte Gegenspieler des Ideenmuskels.

Daher versuche Dich dabei nicht unter Druck zu setzen und Deinen Anspruch zu senken. Indem Du Dich zwingst, wirklich immer auf 10 Punkte zu kommen, provozierst Du die auch schlechte Ideen.

Und genau darum soll es gehen. Dein innerer Kritiker soll für kurze Zeit etwas Ruhe geben, während Du Dir erlaubst alle Möglichkeiten zu durchdenken.

Fallen Dir also nur drei für Dich passende Affirmationen ein, dann ergänze einfach sieben unpassende oder alberne wie z.B. “Ich möchte Superkräfte haben”. Es geht bei dieser Übung nicht um Wertung, um richtig oder falsch, sondern lediglich um das trainieren von kreativen Ideen.

Manchmal hilft auch der Leitsatz:
“Wenn Du nicht auf 10 Ideen kommst, dann versuche es mit 20.” Dies ermuntert zusätzlich auf viele schlechte Ideen zu kommen 😉

Beispiel-Listen für Dein Ideen-Training:

  • 10 Menschen, die ich gerne einmal persönlich kennenlernen würde…
  • 10 Möglichkeiten um mehr Zeit zu sparen…
  • 10 Dinge, die ich schon längst erledigt haben wollte…
  • 10 Dinge, die ich morgen anders machen kann…
  • 10 Fähigkeiten, Eigenarten und Talente, die ich gerne verbessern möchte…
  • 10 Möglichkeiten eines meiner Probleme zu lösen…
  • 10 Dinge, die ich gestern gelernt oder erfahren habe…
  • 10 Dinge, die ich früher gemacht habe und heute wieder gern tun würde…
  • 10 Aspekte, die ich an mir schätze…
  • 10 Aspekte, die andere an mir schätzen…
  • 10 Dinge, die ich loslassen könnte…
  • 10 Gründe, warum ich meinen Arbeitsplatz wechseln sollte…
  • 10 verrückte Sachen, die ich gerne erfinden würde…
  • 10 Vorsätze für die nächsten 4 Wochen…
  • 10 verrückte Ideen, wo ich nächstes Jahr wohnen könnte…
  • 10 verrückte Ideen, (als) was ich nächstes Jahr arbeiten könnte…
  • 10 Dinge, die mich sofort glücklicher machen würden…
  • 10 Dinge, die ich als Kind im Erwachsenenalter unbedingt machen wollte…
  • 10 Dinge, Arbeiten, Vorsätze, die ich bisher vor mich her geschoben habe…
  • 10 bahnbrechende Geschäftsideen, die ich entwickeln könnte…
  • 10 Dinge, die ich schon immer mal ausprobieren wollte…
  • 10 Gerichte, die ich schon immer mal kochen wollte…
  • 10 Abenteuer, die ich erleben möchte…
  • 10 Dinge, an denen Deine Mitmenschen Deine Liebe und Zuneigung erkennen…

Diese Liste ließe sich natürlich unendlich fortsetzen und kann Dir als erste Inspiration vielleicht schon etwas helfen. Manche Listen lassen sich auch fortsetzen, etwa in der Art: “10 Dinge, die ich benötige um die vorherige Liste umsetzen zu können…”

Was fehlt Dir zum Glücklichsein?

Du möchtest mehr über Dein Glück erfahren und wie Du wieder mehr Zufriedenheit in Dein Leben lassen kannst? Dann schau doch mal hier, wie ich selber mein Glück wieder fand.

Diese tägliche Selbstreflexion wirkt auf alleine Ebenen. Sie übt Dich in Dankbarkeit, lässt Dich immer mehr zum Beobachter Deines eigenen Lebens werden, fokussiert Deinen Blick immer mehr auf das positive und wundervolle an Dir und Deinem Leben und besitzt gleichzeitig eine Dokumentation über Deine Veränderung.

Du wirst bemerken, wie sehr sich wohlwollende Gedanken Dir gegenüber verstärken und Du immer neue Gegebenheiten an Dir und Deinem Leben wahrnimmst, die Deine neue Sicht auf Dich bestätigen. Auch Rückschläge und Frustrationmomente werden Dich Durch Dein tägliches Schreiben nicht mehr aus der Bahn werfen. Wichtig ist nur: Mach’ es jeden Tag. Ausnahmslos. Es gibt keine Entschuldigung dafür, es an einem Tag nicht zu tun. Denn es sind nur 5 Minuten Deines Tages.

Lasse zwischen den Punkten immer etwas Platz auf Deinem Blatt für den nächsten Schritt, und schreibe jeweils (auch bei Deinen schlechten Ideen) einen ersten Schritt auf, der Dir dazu einfällt.

Es sollte dabei immer nur um den allerersten Schritt gehen, da man ja nie genau weiß, welche Möglichkeiten sich als nächstes für Dich eröffnen werden.

So wird Deine kreative Kraft Tag für Tag immer stärker, sodass es Dir auch immer leichter fallen wird, Deine eigenen visionären Zukunftsideen zu entwickeln und festzuhalten.

Gerne unterstütze ich Dich bei Deinem persönlichen Prozess. Schreib’ mir dazu einfach über das Kontaktformular ganz unten auf dieser Seite oder an “info@maria-herrmann-therapie.de”.

Ich freue mich auf Dich! 

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Gemeinsam besprechen wir Dein Anliegen und schauen, in welcher Weise ich Dir schnellst möglich helfen kann.

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Dein Weg zu mehr Selbstliebe

Dein Weg zu mehr Selbstliebe

Wie Du mehr Selbstliebe erlernen kannst, liest Du in meinem folgen Artikel. Viel Freude beim Ausprobieren.

Deine Fünf Schritte zu mehr Selbstliebe

1. Selbstmitgefühl statt Selbstkritik

Sprich mit Dir selbst in gleicher Weise, wie Du es auch mit Deinen Lieblingsmitmenschen tun würdest

Wie redest du eigentlich mit Deinem engsten Freundeskreis, mit Deiner besten Freundin oder Deinem besten Freund, wenn Dir mal etwas nicht passt? Natürlich würdest Du ehrliche Kritik äußern. Doch in welcher Art und Weise?

Dein Umgagston mit Dir

Sicherlich in sehr sehr wertschätzenden und respektvollen Worten. Und genau das sollte auch der richtige Umgangston sein, wenn Du mal wieder selbstkritische Gedanken hast. Erinnere Dich das nächste Mal daran, wenn Du Dich beschimpfst oder gar beleidigst und stell’ Dir vor, dass Du nicht mit Dir, sondern mit einem engen Freund sprichst.

Das ist Dein neuer Maßstab. Sprich mit Dir selbst stets wohlwollend und voller Mitgefühl. Um dies allerdings in der Situation auch zu bemerken bedarf es eines achtsamen Umgangs mit Dir selbst.

Eine kleine Übung um mehr Selbstliebe zu erlernen:

Denke einmal an eine letzte Situation zurück, in der Du Dich über Dich selbst geärgert hast. Vielleicht hast Du etwas Wichtiges vergessen oder Ähnliches. Was hast Du in dem Moment über Dich gedacht?

Welchen inneren Dialog führtest Du mit Dir selbst? Und jetzt stell Dir vor, diese Situation wäre nicht Dir, sondern Deiner besten Freundin passiert. Was hättest Du ihr gesagt? Wie hättest Du mit ihr gesprochen, selbst wenn Du enttäuscht gewesen wärst?

Zum besseren Vergleich kannst Du beide Dialoge einmal aufschreiben!

Selbstwertschätzung

2. Achtsamkeit, damit Du mehr Selbstliebe spüren kannst

Durch Körperarbeit, Meditation oder Selbstbeobachtung zu mehr Selbstliebe

Achtsamkeit heißt im Prinzip erst einmal nichts anderes, als bewusst „im Hier und Jetzt“ zu sein, im gegenwärtigen Moment, ohne Gedanken an Vergangenes (oftmals schlechte Erfahrungen) oder auch an Zukünftiges (oftmals sorgenvolle Gedanken). Bewusst heißt in diesem Zusammenhang, dass Du Dich ganz willentlich bzw. absichtlich dazu entscheidest, Deine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu lenken, Deine Umwelt, Deinen Körper aber auch Deine Gedanken völlig wertungsfrei wahrzunehmen.

Leben im Hier und Jetzt

Was zunächst erst einmal sehr einfach klingt, ist in Wahrheit für viele Menschen harte Arbeit, denn in unserem alltäglichen Leben hat das Hier und Jetzt in der Regel keinen Platz. Der Zustand der Achtsamkeit muss also aktiv gewollt und erlernt werden. Und dazu bedarf es „Me-Time“, Zeit, die Du Dir selbst schenkst. 20 Minuten am Tag reichen dabei vollständig aus. Eine alte Zen-Weisheit besagt: Wenn Du keine 10 Minuten Zeit für etwas hast, dann musst Du Dir dafür eine Stunde Zeit nehmen.

Es gibt verschiedene Ansätze, um in die Achtsamkeit zu gelangen. Yoga zählt sicherlich zu den bekanntesten und effektivsten. Durch eine intensive Körperarbeit beginnst Du Sich wieder zu spüren, Deinen Körper völlig neu und intensiv wahrzunehmen. Du kommst nicht umhin dabei das Wunder Deines Körpers und Deiner körperlichen Energie wertzuschätzen. Und Du bekommst ein besseres Gefühl für die Bedürfnisse Deines Körpers und wirst automatisch achtsamer im Umgang.

Meditationspraxis

Meditation ist ein weiterer sehr wirkungsvoller Ansatz um die mentale Achtsamkeit und Wahrnehmung Deiner Gedanken zu schulen. Eine regelmäßige Meditationspraxis verhilft Dir dazu, Deine Alltagssituationen und Gedanken aus einer anderen Perspektive heraus zu beobachten. Dies ist die Grundvorraussetzung für jegliche Veränderungsarbeit. Du bemerkst, wenn Du Dich wieder einmal beleidigst und bist dadurch in der Lage korrigierend und bewusst einzugreifen. Du bist der Herr Deiner Gedanken.

3. Akzeptanz und Dankbarkeit

Lerne Deine Einzigartigkeit zu akzeptieren und dankbar dafür zu sein, so wirst Du mehr Selbstliebe erlernen!

Lerne Dich so zu akzeptieren wie Du bist – ist ein leicht dahingesagter Satz. Doch so einfach ist das in der Regel nicht. Der Grund liegt dabei häufig in negativen Glaubenssätzen (siehe Punkt 4) oder im beständigen Vergleich mit anderen. Unsere Gesellschaft präsentiert und medial Vorbilder, Personen und Ideale, die man verkörpern müsste, um in dieser Welt erfolgreich und anerkannt zu werden.

Seien es schlanke Models, reiche und erfolgreiche Geschäftsleute oder Instagram-Märchenfiguren, die das immerwährende Glück und perfekte Leben suggerieren. Fehlt es uns an Selbstwertgefühl (was sicherlich auf fast 90% der Menschen in Deutschland zutrifft), sind wir nicht nur abhängig von der Bewertung anderer, sondern wir definieren uns im Vergleich mit ihnen. Wir jagen Idealen nach, die wir nie erreichen können, schlimmer noch, die uns nicht glücklicher machen würden.

Die einzige Chance aus dieser Abhängigkeit herauszukommen, ist die Akzeptanz dessen wer ich bin und wie ich bin. Individualität und die Schönheit des Unperfekten macht uns als Menschheit aus und unterscheidet uns von Maschinen und Algorithmen.

Wir sollten unser Anderssein, unsere Besonderheiten, unsere Makel und Schwächen also regelrecht Feiern, als ständig abzuwerten und in jedem Fall auch dankbar dafür zu sein.

Viel zu oft liegt unser Fokus auf dem Defizit, was habe ich nicht, was haben die anderen. Shreibe Dir einmal alle Dinge auf, die Du jetzt schon besitzt, worauf Du stolz bist, was Du bereits erreicht hast.

Lass diese Liste auf Deinem Wohnzimmer- oder Esstisch liegen, sodass Du jeden Tag darauf schauen kannst, und ergänze sie bei bedarf. Du wirst überrascht sein, was alles zutage tritt.

Wichtig ist dabei, immer den Fokus auf das erreichte zu lenken, nicht auf die Ziele Anderer und ehrliche und authentische Dankbarkeit zu empfinden. Übe dies am besten mit einem täglichen Schreibritual (siehe Punkt 5).

4. Affirmationen

Alte, negative und überholte Glaubenssätze ersetzen

Du hast bestimmt schon einmal vom Gesetz der Anziehung gehört. Eine Art kosmische und ungeschriebene Schlussfolgerung die sagt, dass Deine täglichen Gedanken genau die Dinge in Dein Leben ziehen, denen Du Deine meiste Aufmerksamkeit schenkst.

Umgibst Du Dich ständig mit selbstkritischen und abwertenden Gedanken, wirst Du diese vom Leben auch immer wieder bestätigt bekommen. Daher ist die Achtsamkeit und Selbstbestimmtheit über den Großteil Deiner Gedanken der Schlüssel für lebensverändernde Wendepunkte. Doch vergangene Erfahrungen haben Glaubenssätze etabliert, die fest in Deinem Unterbewusstsein gespeichert sind und als absolute Wahrheit gelten.

Hast Du schon einmal ein ehrliches Kompliment bekommen, und Dich innerlich absolut dagegen gewehrt, oder Du hast Dich regelrecht provoziert gefühlt? Deine innerlichen Glaubenssätze lassen Komplimente keinerlei Wirkung entfalten. Denn sie passen nicht zu Deiner aktuellen Wahrheit.

Wie kannst Du nun alte, negative und für Dich ungünstige Glaubenssätze neutralisieren und durch neue, positive ersetzen? Es bedarf dabei ein wenig Disziplin und Durchhaltevermögen. Denn bis neue Affirmationen bis in Dein Unterbewusstsein verdrängen können, bedarf es ständiger Wiederholung.

Deine neuen Glaubenssätze müssen Dir überall im Alltag begegnen: Als Bild an der Wand, als Titel Deines Schreibheftes, auf Deiner Kaffeetasse oder an Deinem Badezimmerspiegel.

Wichtig ist, dass Du ihnen auch sooft wie möglich unbewusst begegnest, im Augenwinkel oder während andere Gedanken Dich beschäftigen. So kann Dein Verstand die neuen Botschaften nicht aktiv abwehren und sie dringen tiefer in Deinen Geist. Denn Dein Unterbewusstsein nimmt alles um Dich herum wahr.

Folgende Affirmationen schlage ich Dir vor:

Affirmationen für Selbstwertschätzung in Deinem Leben

Eine weitere Möglichkeit können sogenannte Silent Subliminals sein. Ich nenne sie Glücksimpulse. Diese von mir gesprochenen Affirmationen kannst Du nicht bewusst wahrnehmen, weil sie entweder in weißem Rauschen (z.B. Meeresrauschen) eingebettet sind, oder in den Ultraschallbereich verschoben wurden.

Das ist der direkteste Weg für neue Botschaften in Dein Unterbewusstsein. In meinem Blogartikel “Glaubenssätze positiv überschreiben mit digitalen Glücksimpulsen” gehe ich ausführlicher auf die Technik und ihrer Wirkung ein. Einen Glücksimpuls zum Thema Wertschätzung habe ich Dir zudem kostenfrei auf meinem YouTube Kanal zur Verfügung gestellt, damit Du gleich davon profitieren und loslegen kannst.

Du möchtest mehr zum Thema Glaubenssätze erfahren? Und wie Du sie mit digitalen Glücksimpulsen umschreiben kannst?→ klicke hier.

5. Mein „Erfolgstagebuchbuch“

Deine tägliches Erinnerungsritual zur Etablierung der ersten vier Schritte und um mehr Selbstliebe zu erlernen

Dir ersten vier Schritte mit Kontinuität und ein wenig Disziplin über einen gewissen Zeitraum zu etablieren fällt zumeist, und gerade zu Beginn, sehr schwer. Zu schnell ist der Alltagstrott wieder zurück und die alten Glaubensmuster ziehen zu stark in die „negative Komfortzone“. Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, empfehle ich Dir ein tägliches Schreibritual. Du benötigst kein besonderes Buch, keinen besonderen Stift. Nur ein einfaches Blatt, in welchem Du Dir immer wieder dieselben Fragen stellst:

Selbstliebe Übung

Diese tägliche Selbstreflexion wirkt auf allen Ebenen. Sie übt Dich in Dankbarkeit, lässt Dich immer mehr zum Beobachter Deines eigenen Lebens werden, fokussiert Deinen Blick immer mehr auf das positive und wundervolle an Dir und Deinem Leben und erschafft gleichzeitig eine Dokumentation über Deine Veränderung.

Du wirst bemerken, wie sehr sich wohlwollende Gedanken Dir gegenüber verstärken und Du immer neue Gegebenheiten an Dir und Deinem Leben wahrnimmst, die Deine neue Sicht auf Dich bestätigen. Auch Rückschläge und Frustrationsmomente werden Dich durch Dein tägliches Schreiben nicht mehr aus der Bahn werfen. Wichtig ist nur: Mach’ es jeden Tag. Ausnahmslos. Es gibt keine Entschuldigung dafür, es an einem Tag nicht zu tun. Denn es sind nur 5 Minuten Deines Tages.

 

Zum Abschluss habe ich noch ein Bekanntes Gedicht für Dich:

Als ich mich selbst zu lieben begann… (Charlie Chaplin)

psychologische Onlinepraxis
Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Einsamkeit kennen wir alle mehr oder weniger. Es gibt eine einfach Lösung zwar noch immer alleine zu sein, Dich aber nicht mehr einsam zu fühlen.

Dein Weg zu mehr Selbstliebe
Wie Du mehr Selbstliebe erlernen kannst, liest...
Was fehlt Dir zum Glücklichsein?
Dein Weg zum Glücklichsein In diesem Artikel...
Das Geheimnis der Affirmationen – So klappt’s auch bei Dir
In diesem Beitrag erfährst Du alles darüber wie...
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Gemeinsam besprechen wir Dein Anliegen und schauen, in welcher Weise ich Dir schnellst möglich helfen kann.

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