Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Wenn Du Dich oft einsam fühlst und nicht mehr weiter weißt, wird Dir dieser Beitrag eine einfache Übung mit an die Hand geben, um Dich in Zukunft weniger einsam zu fühlen. Denn zwischen Alleinsein und Einsamkeit gibt es durchaus einen wichtigen Unterschied.

Einsamkeit

Was ist Einsamkeit?

Es gibt viele Momente in Deinem Leben in denen Du mal ganz alleine bist. Du kommst alleine auf die Welt und Du wirst alleine diese Welt verlassen. Das heißt natürlich erst einmal nicht, dass Du einsam bist. Denn bei Deiner Geburt war mindestens Deine Mutter bei Dir.
Einsamkeit ist ein Zustand, den Du nicht freiwillig gewählt hast. Es kann auch sein, dass Du Dich in Deiner Welt trotz sozialer Kontakte einsam fühlst, weil Dir diese Kontakte nicht genügen. Jeder Mensch unterscheidet sich dabei. Jeder sollte für sich selbst das richtige Maß finden, damit er sich nicht wirklich einsam fühlt.

Falls Du Dich gerade einsam fühlst, tröstet es Dich vielleicht, dass Du damit nicht allein bist. Ebenso wie bei Depressionen, leiden immer mehr Menschen an Einsamkeit. Dabei seht sich doch unser Herz nach ehrlicher Verbundenheit. Wir brauchen soziale Kontakte um glücklich, zufrieden und gesund leben zu können.

Was fördert aktuell die Vereinsamung der Menschheit:

  • Beziehungen gehen schnell auseinander – Ehen werden geschieden
  • soziale Kontakte finden im Internet statt
  • schon unsere Kinder verbringen mehr Zeit online als offline
  • Beziehungen zu Verwandten bleiben immer öfter auf der Strecke

Für die Einsamkeit sind jedoch auch Deine inneren Zustände verantwortlich, nicht nur Deine äußeren Begebenheiten. Denn es gibt genug Menschen die trotz Scheidung etc. überhaupt nicht einsam sind bzw. sich so fühlen.

Alleinsein zu müssen ist das Schwerste, Alleinsein zu können ist das Schönste.
Hans Krailsheimer

Alleinsein aus buddhistischer Sicht

Du bist nie allein. Denn alles ist mit allem verbunden. Alles ist eins. Ist das wirklich so? Klingt doch erst einmal komisch oder? Wenn Du jedoch diesen Gedanken zulassen kannst, wirst Du Dich nie wieder einsam fühlen.

Wir haben uns doch alle schon mal allein gefühlt. Woher kommt das? Was ist gemeint mit: Alles ist mit Allem verbunden?

Betrachte es doch mal so: Alle Lebewesen der Welt atmen die selbe Luft, trinken vom selben Wasser, brauchen Sonne und Nahrung und am Ende wird wieder alles zum Teil unseres Organismus gehören. Es ist alles ein Kreislauf der miteinander zusammenhängt. Ändert sich etwas in der Welt, ändert sich auch etwas in Dir. Auch wenn Du diese Verbundenheit nicht spüren kannst, so ist sie immer da und kann auch nicht zerstört werden.

Selbst unsere Gedanken sind nur ein Teil des großen Bewusstseinsstroms der Menschheit, all Deine Gedanken und Gefühle hängen eng mit der Menschheit zusammen und wurden schon so oder so ähnlich einmal gedacht und gefühlt.

Wenn du das Einssein mit der Welt auch spüren kannst, kann sich daraus Mitgefühl, Güte und vor allem gegenseitiger Respekt entwickeln. Nun ja, bis wir das schaffen können, müssen wir sicher erleuchtet sein. Aber auf dem Weg dahin gibt es einige Dinge die wir jetzt schon tun können.

Mitgefühl

Erinnere Dich an eine Situation, in der Du jemanden (egal ob Du ihn kanntest oder nicht) begegnet bist, dem es nicht gut ging. Irgendetwas Schlimmes ist ihm widerfahren. Was hat diese Begegnung in Dir ausgelöst?

Welches Gefühl entstand bei Dir? Sicherlich war es ein Gefühl, welches wir Mitgefühl nennen. Ein Gefühl, welches hervorruft, dass Leiden Deines Gegenüber zu verringern oder ganz zu beenden.

Mitgefühl (auch als Empathie bekannt) ist jedoch nicht Mitleid. Dieser Unterschied ist wichtig, da beide Begriffe oft verwechselt werden. Bei Mitleid spürst Du ebenso das Leiden, jedoch bleibst Du lieber auf Distanz. Eine Lösung für das Problem zu finden, fällt Dir so eher schwer.

Mitgefühl hingegen, ist die Fähigkeit mit einem anderen Menschen “mit zu fühlen”, ihm mit ganzem Herzen zu begegnen und innerlich bei ihm zu sein.

Eine Möglichkeit sich verbundener zu fühlen ist es, weg von dem eigenen Ich hin zu Deinen Nächsten. Drehen sich Deine Gedanken häufig um Dich selbst? “Mein Kollege hat mich heute schon wieder…” „Meine Mutter könnte mich mal anrufen!” „Ich brauche dies…”

Versuche Deine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und öffne Dein Herz. Richte Deine ganze Aufmerksamkeit mal nach außen.

Wo kannst du jetzt schon eine Verbundenheit spüren? Sicherlich mit Deinen Lieblingsmenschen (Freunde, Familie, Kinder) die Dir täglich nahe sind. Nimm dieses Gefühl als Ausgangspunkt. Wie fühlt es sich an? Speichere dieses Gefühl in Dir ab und wende es an, wenn Du andere Menschen triffst. Anfangs ist es vielleicht schwieriger, mit einiger Übung fällt dies aber immer leichter. Versuche Dich daran zu erinner, wo immer Du gerade bist.

Einsamkeit

Wo gibt es in unserer Welt bereits Mitgefühl?

Welche Situation fällt Dir als erstes ein? Kennst Du jemanden, der sich täglich in Mitgefühl übt? Wo sind Deine Mitmenschen Dir ein Vorbild?
Ein paar Beispiele:

  • ein Kind, welches sich liebevoll um seinen Hund kümmert
  • eine Krankenschwester, die sich um ihre Patienten sorgt
  • Menschen in Organisationen, die anderen Menschen helfen
  • kleine Gesten im Alltag zwischen Deinen Mitmenschen

Nimm Dir unter anderem diese Menschen zum Vorbild.

 

Nur im Alleinsein können wir uns selber finden. Alleinsein ist nicht Einsamkeit, sie ist das größte Abenteuer.
Herrmann Hesse
Einsamkeit

Was ist der Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit

Allein zu sein kann eine wundervolle Erfahrung in Deinem Leben sein, einsam zu sein hingegen nicht. In unsere westlichen Welt kennen wir oft den Unterschied zwischen diesen beiden Verben nicht. Alleinsein bedeutet, sich freiwillig dazu zu entscheiden ohne Menschen und Begegnungen zu sein. Alleinsein kann Dir so, wenn es auf Deiner eigenen Entscheidung beruht, enorme Kraft schenken. Einsamkeit hingegen ist keine freiwillige Entscheidung und wird mit “Mangel” in Verbindung gebracht. Einsam sind beispielsweise Menschen in Haft.

Wenn Du Dich nach mehr Liebe sehnst, besteht die einzige Möglichkeit darin, selbst Liebe zu schenken. Denn was Du aussähst, wirst Du einmal ernten. Auch wenn die Menschen um Dich herum lieblos und abweisend sind, bleibe in Deiner zugewandten und liebevolle Haltung. Was auch immer Du tust, sagst und auch denkst, es wirkt bei Deinem Gegenüber. Also wähle Deine Worte achtsam und in Liebe aus. In der westlichen Welt sind wir es gewohnt, schnell und unachtsam durch unser Leben zu streifen. Genauso begegnen wir unseren Mitmenschen. So entsteht eine Atmosphäre zwischen uns die Ärger, Stress, Missgunst und Lieblosigkeit hervorruft. Warte nicht darauf, dass Deine Mitmenschen Dir liebevoll begegnen, sondern sei selber der erste, der den ersten Schritt tut.

Mitgefühlsübung

Mach’ Dein Mitgefühl für Deine Mitmenschen, Deine Nachbarn, Deine Kollegen, Deine Familienmitglieder zu einer täglichen Übung.

Mitgefühl ist eine Fähigkeit, wie auch Schreiben, Lesen oder eine fremde Sprache lernen. Kommt Dir das fremd vor? Das kann ich verstehen, denn in der Schule wird es leider (noch) nicht unterrichtet, wie wir ruhiger, mitfühlender und gelassenerer bleiben.

Ruhe und Gelassenheit sind ebenso Fähigkeiten, die in regelmäßigen Abständen trainiert werden sollten, um ein zufriedeneres und glücklicheres Leben zu führen.
Am Besten täglich. Denn das alleine ersetzt schon das Wort „Training” – es einfach täglich tun!

Eine kleine Hilfestellung für eine achtsamere und mitfühlendere Kommunikation mit Deinen Mitmenschen.

Lass Deine Worte durch diese drei Tore, bevor Du sie aussprichst:
1.) Ist es wahr, was Du sagen möchtest?
2.) Ist es etwas Gutes, was Du berichten möchtest?
3.) Hat Dein Gegenüber einen Nutzen von Deinen Worten?

Die klassische Metta Mediation – Mitgefühlsübung

(Metta = liebende Güte, Güte oder liebvolle Freundlichkeit)

Die Grundübung besteht in dem Folgenden Satz:
„Mögen alle Wesen glücklich, friedlich und beschützt sein; mögen alle Wesen frei sein von Leid und sich von ganzem Herzen freuen.”
Das schöne an der Übung ist, dass Du sie abwandeln kannst, wie Du sie gerade durchführen kannst bzw. wie Dir es gerade tut gut. Es gibt nicht den einen richtigen Weg.

Zu Beginn kannst Du Dich mit allen Lebewesen verbinden und Ihnen liebevolle Gedanken senden.
Sprich in Gedanken beim Einatmen: “Mögen alle Menschen” und bei Ausatmen: “glücklich und geborgen sein”.

Traditionell gehören folgende Sätze zur Metta Meditation:
1. Möge _______ glücklich sein.
2. Möge _______ gesund sein.
3. Möge _______ sicher sein.
4. Möge _______ friedlich sein.

Du kannst dabei einen Dir bekannten Namen einsetzen, wenn Du jemanden direkt Mitgefühl senden möchtest. Du kannst aber auch „alle Lebewesen” oder „ich” einsetzen. Wiederhole ruhig die Sätze mehrmals, bevor du zum nächsten übergehst.

Die Metta Meditation nach Thich Nhat Hanh:
Der bekannte Buddhist Thich Nhat Hanh hat die Sätze noch erweitert und verfeinert. Entnommen sind die Formulierungen aus dem Vissuddhi Magga (Pfad der Reinigung):
„Möge _____ friedlich, glücklich und leicht sein in Körper und Geist.
Möge ______ sicher und frei von Verletzungen sein.
Möge ______ frei sein von Ärger, Furcht und Angst.
Möge ______ lernen sich selbst mit den Augen des Verstehens und der Liebe zu betrachten.
Möge ______ in sich die Samen der Freude und des Glücks erkennen und nähren.
Möge ______ lernen in sich selbst zu erkennen aus welchen Quellen Ärger, Verlangen und Missverständnisse entstehen.
Möge ______ wissen sie/er/es jeden Tag in sich die Quelle der Freude unterstützen kann.
Möge ______ in der Lage sein frisch, stabil und frei zu leben.
Möge ______ frei sein von Anhaftung und Abneigung, doch nicht gleichgültig.”

Lass nun Dein Mitgefühl in die Welt hinaus strahlen. Es wird sich immer anders anfühlen, denn nicht jeder Tag in unserem Leben ist gleich. Es ist völlig in Ordnung wenn Deine Gedanken abschweifen. Und wenn du es bemerkst, kehre langsam wieder zur Übung zurück. Entspann Dich und Lächle.

Vergiss nicht: Jedes Herz was Du berührst mit Deinen milden Worten, Taten oder auch einem Lächeln, wird sich öffnen und es wird auch seinerseits wieder andere Herzen öffnen. Dein Geist wird wohlwollender zu Deinen Mitmenschen, aber auch zu Dir selbst. All die liebevollen Gedanken, die Du Deinen Mitmenschen schenkst, kommen auf Dich wieder zurück.

Viel Freude und Erfolg beim Anwenden Deines Mitgefühls. Du wirst spüren, dass Du nicht allein bist!
Alles Liebe

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Komfortzone verlassen: Warum Du es unbedingt tun solltest!

Komfortzone verlassen: Warum Du es unbedingt tun solltest!

Eines direkt vorweg: Wenn wir unsere Komfortzone verlassen, kommen wir ganz natürlich an unsere Grenzen, aber wir kommen auch unseren Zielen und Träumen näher. Und genau das brauchen wir doch um uns weiterzuentwickeln und zu wachsen! Also wenn Du den Wunsch hast, Dir einen Traum zu erfüllen, aber es gibt noch diesen oder jenen Stolperstein, dann solltest Du unbedingt jetzt weiter lesen. Es folgen auch praktische Tipps, direkt zum umsetzen.

 

Mut tut gut

Komfortzone: Wo steckst Du genau?

Die Hürden und Ängste tief in uns drin, halten uns davon ab, an unsere Grenzen heran zu treten. Wir selbst wissen doch immer am besten, warum wir dieses oder jenes nicht ausprobieren. Und es heißt ja nicht umsonst “Komfortzone“, in der wir uns schön eingekuschelt richtig wohl fühlen, wo uns niemand stört und es einfach nur schön ist.

Die Komfortzone meint Personen, die wir kennen und bei denen wir uns wohl fühlen, sie meint Orte an denen wir uns wohl fühlen und natürlich auch Handlungen die wir genau kennen. So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Komfortzonen.

Und wie komm ich da raus?

Eben diese Hürden und Ängste befinden sich jedoch nur in Deinen Gedanken, in Dir selbst. Meist gibt es sie gar nicht oder in einem geringeren Ausmaß, als Du es Dir im Inneren vorstellst. Das was Du Dir vorgenommen hast oder das was Du Dir wünschst zu erreichen, kannst Du auch schaffen. Frag doch mal Deinen Partner oder Deine Freunde, was sie glauben, ob Du Dir Deinen Traum erfüllen kannst. Was würden sie antworten?

Und es muss nicht immer gleich der große Traum sein. Es können auch kleine Schritte in unserem Leben sein, die wir uns nicht zu gehen trauen. Kleine Schritte sind sowieso sehr angemessen, um Ziele erreichen. Denn manchmal öffnen sich zwischendurch neue Türen, die Du vielleicht übersiehst, wenn Du nur an Deinen einen großen Traum denkst und für alles weitere nicht offen bist.

Komfortzone verlassen: Vor- und Nachteile

Vorteile:
  • Du erweiterst Deinen Horizont
  • Du lernst Dich besser kennen und weißt wozu Du fähig bist
  • Du wirst mutiger
  • Du lernst neue Dinge
  • Du lernst neue Menschen kennen
  • Du lernst, dass Deine Ängst in Deinen Gedanken übertrieben waren
Nachteile:
  • Du wirst bloß gestellt
  • Es fühlt sich unangenehm an
  • Du wirst abgelehnt
  • Du weißt nicht was tun sollst
  • Du machst Fehler

 

 

So wie bei den Vorteilen, treten auch die Nachteile nur vielleicht ein. Und auch nicht bei jedem Verlassen der Komfortzone wird es den einen oder anderen Nachteil mit sich bringen.

Mut ist, sich aus der Komfortzone zu trauen und seine Ängste zu überwinden.

Wir sind nicht alle wie Pippi Langstrumpf

Im inneren denken wir oft „das habe ich noch nie gemacht, also kann ich nicht wissen ob es funktionieren wird. Das bereitet mir Angst.” Und wir sind eben nicht alle Pippi Langstrumpf, die immer alles probiert hat, obwohl auch sie nicht wußte ob es funktionieren wird.

Ängste zu haben ist ganz normal und kennt jeder von uns. Und manchmal brauchst Du einfach eine Portion Vertrauen in Dich und Dein Leben, damit Du den Mut hast, es anzugehen, Dich einer neuen Herausforderung zu stellen, die Dich Deinem Ziel näher bringen wird.

Wie warst Du als Kind?

Erinnere dich mal an eine Situation in Deiner Kindheit, als du vielleicht im Sportunterricht etwas zum ersten Mal tun solltest, aber Angst verspürt hast zu scheitern. Wie war das damals? Welcher innere Antreiber hat Dich dazu bewogen? Was hattest Du für ein Gefühl, als Du es geschafft hattest?

Bitte stell Dir nun KEINE Situation vor, in der Du es nicht geschafft hast. Ich weiß davon gibt es in jedem Leben viele! Aber fokussiere Dich auf die Dinge in Deinem Leben, die funktioniert haben.

Als Du es dann gelernt hast, hat es Dir Spaß gemacht? Hast Du gar nicht genug davon bekommen? Jedenfalls war die Angst und die Hürde in Deinen Gedanken verschwunden, oder?

Einen Schritt weiter gehen

Das wäre doch schön, öfter mal dieses Gefühl aus der Kindheit wieder zu erleben, etwas geschafft zu haben, sich überwunden zu haben, sich getraut zu haben.

Das gute daran, die Hürden und Ängste sind nur in Deinen Gedanken. Meist gibt es sie gar nicht! Und umso mehr Du in diesen sorgenvollen Gedanken bleibst, umso mehr nehmen sie Gestalt an glaubst sie wirklich!

Bitte stelle Dir nur eine Situation, vor die Du gern ändern möchtest; einen nächsten Schritt den Du in Deinem Leben gehen möchtest. Gibt es etwas in Deinem Leben, was du aufgrund Deiner Gesundheit lieber ändern solltest? Gibt es in Deinem Job etwas was du ändern möchtest?

Werde Dir zunächst einmal Deiner Gedanken bzgl. Deines Themas bewusst. Am besten, in dem Du sie aufschreibst. Benenne auch die Gefühle, die bei dem einen oder anderen Gedanken in Dir aufkommen.

Komfortzone verlassen

Hilfreiche Fragen auf Deinem Weg zum Ziel

Was möchte ich gern in meinem Leben ändern? Welche Ziele habe ich?
Welche Gewohnheiten oder Routinen muss ich dafür verändern?
Warum wäre es für mich besser in meiner Komfortzone zu bleiben?
Welche Gefühle entstehen bei mir, wenn ich an meine neue Wunschsituation denke?
Übung Komfortzone verlassen
Mut tut gut! Je öfter Du Deine Komfortzone verlässt, auch schon in kleinen Schritten, wirst Du selbstsicherer und selbstbewusster. Das Tempo und die Richtung entscheidest Du alleine.

Der erste kleine Schritt:

Gehe den ersten kleinen Schritt aus der Komfortzone heraus.

1. Beginne damit, Dir ein kleines Zeitfenster zu schaffen indem Du liest, meditierst oder ähnliches. Beschäftige Dich in dieser Zeit mit Deinem neuen Ziel. Wenn Du gern schreibst, dann schreibe täglich Deine Gedanke zu Deinem Thema auf. Am besten schaffst Du Dir Zeit durch das Weglassen einer Tätigkeit, der Du bisher nicht viel Bedeutung zugemessen hast: spielen am Handy oder Fernsehen.

2. Bleibe bei Deiner Entscheidung und übernehme Verantwortung dafür. Eine der Hürden die uns begegnet, wenn wir unsere Komfortzone verlassen, sind unsere Mitmenschen. Entweder vergleichen wir uns zu viel mit Ihnen oder sie kritisieren uns ganz direkt. Dies hindert Dich daran Deine Komfortzone wirklich zu verlassen. Bleibe standhaft! Du hast Dich dafür entschieden, also stehe es auch durch.

3. Rechne damit, dass es zu Rückschlägen und Fehlern kommen wird. Aber das ist ganz normal und gehört dazu wenn wir uns verändern. Denn niemand ist perfekt und aus Fehlern lernen wir nunmal. Es wird nicht immer leicht sein, aber es wird Dich unglaublich stärken und Dir bei Deinen nächsten Zielen behilflich sein.

Alltagstraining zum Verlassen der Komfortzone

  • Fahre mal einen anderen Weg zu Arbeit
  • Nutze mal ein anderes Verkehrsmittel (mit Rad statt Auto, zu Fuß statt Fahrrad)
  • Stehe mal eine halbe Stunde früher auf und nutze diese Zeit für Dich
  • Spreche mal mit einem Kollegen mit dem Du sonst nicht im Kontakt bist
  • Bestelle in Deinem Lieblingsrestaurant mal ein Essen, welches Du noch nicht probiert hast
  • Kleide Dich mal ganz anders, eine außergewöhnliche Kombination oder etwas, was Du selten trägst
  • Verändere Dein Abendprogramm (statt Sofa, Kino oder Theater)

Und vergiss niemals: das Leben besteht aus Veränderung. Nichts ist sicherer, als dass unser Leben sich verändert. Das Festhalten an Deiner Komfortzone wird Dir dabei eh nur im Wege stehen. Also geh den ersten kleinen Schritt raus in Dein Leben von morgen! 

Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Erfolg!

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Eine glückliche Partnerschaft: Geht das überhaupt?

Eine glückliche Partnerschaft: Geht das überhaupt?

In meinem letzten Beitrag ging es um die wunderschöne Verliebtheitsphase, die jede Liebesbeziehung zu Beginn durchläuft. Und in diesem Beitrag beschreibe ich was für eine glückliche Beziehung wirklich wichtig ist.

Selbstentwicklung vs. Paarentwicklung

Eine Paarbeziehung ist ein komplexes Konstrukt aus verschiedenen Systemen, die miteinander interagieren. Die Abbildung “Ich und der Mensch neben mir” veranschaulicht eine ideale Konstellation:

Ich und der Mensch neben mir

Die Schnittmenge einer Partnerschaft

Zwei eigenständige Menschen begegnen sich und bilden eine gewisse Schnittmenge in Form einer, auch nach Außen hin erkennbaren, Partnerschaft. Diese Schnittmenge nenne ich die “Zone der gelingenden Kompromisse”, in welcher sich die unterschiedlichen Werte, Bedürfnisse und Ziele in Form eines neuen Systems harmonisieren.

Was kannst Du tun?

Für das Gelingen dieses sensiblen Prozesses ist es sehr wichtig, die Partnerschaftszone so langsam und achtsam wie nur möglich wachsen zu lassen, um vorschnelle Abhängigkeiten oder die Aufgabe eigener Lebenskomponenten zu vermeiden.

Denn das “zurückerobern” eigener Freiheiten ist in jedem Fall kraftzehrender und konfliktträchtiger, als sich einfach in die Beziehung “fallen zu lassen”. Ein Mensch mit einem sehr starken Ego wird dagegen nicht so schnell in Versuchung kommen, sich fallen zu lassen.

Im Gegenteil:
Kompromisse scheinen unerreichbar und können immer wieder zum Gegenstand massiver Konflikte werden. Eine gelingende und glückliche Partnerschaft setzt demnach ein hohes Maß an Bewusstheit beider Menschen über die eigenen Werte und Bedürfnisse voraus.

glückliche Partnerschaft

Persönlichkeitsentwicklung in einer Partnerschaft

Doch wie steht es um die eigene Selbst- und Persönlichkeitsentwicklung in einer glücklichen Partnerschaft?

Die sollte ganz klar auch weiterhin die wichtigste Deiner Lebensmissionen bleiben. So bitter es klingt: Beziehungen sind Teil des Lebensflusses, sie können sich auseinanderleben, sich als nicht zufriedenstellend oder gar unglücklich erweisen und zerbrechen.

Doch das eigene Leben bleibt, und sollte, egal in welcher Lebenskonstellation Du Dich auch befinden magst, stets mit höchster Wertschätzung betrachtet werden. Das mag einerseits egoistisch klingen, doch andererseits profitieren alle Beziehungen um Dich herum, von Deinem zufriedenen Geist.

Eine positive und wertschätzende Beziehung zu Dir selbst, bleibt die Grundvoraussetzung glücklicher Beziehungen nach Außen. Im empfehle Dir dazu auch meinen Beitrag Warum persönliche Entwicklung so wichtig ist.

Die Kompromisse einer glücklichen Partnerschaft

Außerhalb der Zone gelingender Kompromisse befinden sich jeweils ganz eigene Wertevorstellungen, Bedürfnisse, Lebensziele oder auch persönliche Grenzen, die es gegenseitig zu achten und zu respektieren gilt.

Die unabhängige Entwicklung dieser Bereiche kann natürlich auch dazu führen, dass die Beziehung an Wert verliert, und die Schnittmenge kleiner wird. Aber auch das ist in Ordnung und muss bewusst wahrgenommen und akzeptiert werden.

Es bleibt daher wichtig, die eigene Paarbeziehung stetig zu überprüfen und gegebenenfalls, im Rahmen eines wertschätzenden Kommunikationsprozesses,  anzupassen.

 

Folgende Fragestellungen können dabei helfen, über unbewusste Haltungen und Erwartungen gegenseitige Klarheit zu gewinnen:

  • Welche Einstellung/ Haltung habe ich generell zu Partnerschaft?
  • Welche Einstellung/ Haltung hat mein Gegenüber zu Partnerschaft?
  • Welche Grenzen möchte ich in meiner Beziehung setzen?
  • Welche Grenzen möchte mein Gegenüber setzen?
  • Welche zentralen Werte und Ziele sollen mein Leben leiten?
  • Welche zentralen Werte und Ziele leiten das Leben meines Gegenübers?
  • Können wir aus unseren unterschiedlichen Zielen und Werten eine Schnittmenge gelingender Kompromisse ableiten, die uns immer noch beide zufrieden stellen kann?

Das Pendel zwischen Nähe und Distanz

Im Folgenden möchte ich noch einmal genauer auf das empfindliche Gleichgewicht von Nähe und Distanz eingehen. Über die generelle Abgrenzung der Schnittmenge zu dem eigenen unabhängigen Leben, habe ich bereits geschrieben.

Doch wie können mögliche Konstellationen des Ungleichgewichtes konkret aussehen und wie wirken sie sich auf die Beziehungsgestaltung aus? In der folgenden Abbildung habe ich Dir drei typische Formen von unguten Nähe- und Distanzverhältnissen dargestellt, die mir in meiner Beratung immer wieder begegnen:

Nähe und Distanz einer glücklichen Partnerschaft

Die Verschmelzung:

Wenn beide Partner ihre jeweiligen Leben zugunsten des anderen aufgeben, verschmelzen sie förmlich miteinander zu einer einzigen Sphäre gelingender Kompromisse.

Was sich im ersten Moment vielleicht romantisch und märchenhaft anhört, ist in Wirklichkeit allerdings eine sehr gefährliche Konstellation. In der Psychologie spricht man in diesem Fall von einer “Überharmonisierung“. Das Ergebnis ist eine totale Abhängigkeit voneinander, die eigenständigen Lebensentwürfen keinen Platz mehr bietet.

Eine persönliche Entwicklung, die Idee von Glück und Zufriedenheit ist ausschließlich im “Wir” möglich. Dass daran auch die sozialen Kontakte im Außen leiden, wird spätestens dann deutlich, wenn plötzlich und unerwartet eine Trennung bevorsteht.

Die vernachlässigte Selbstverantwortung für das eigene Leben, kann schnell in eine von Ohnmacht und Orientierungslosigkeit geprägte depressive Verstimmung führen. Der Ausweg für viele: Ein neuer Partner, mit dem man wieder vollständig verschmelzen kann.

​Das Ungleichgewicht:

Und dabei kann es auch ausreichen, einen Partner zu wählen, der seinem eigenen Leben durchaus Priorität einräumt. Die Selbstaufgabe des eigenen Lebens, ist in einer solchen Beziehung sehr einseitig ausgeprägt und daher im Ungleichgewicht.

Eine solche Dysbalance kann für verschiedene Konstellation sehr funktional sein: Dominanz trifft auf Unterwerfung, Hingabe trifft auf Ignoranz, Geliebt werden trifft auf Kontrolle. Mit funktional meine ich, dass hierbei gegenseitige Erwartungen zusammentreffen, die sich ergänzen und erfüllen können.

Ich meine nicht, dass solche extremen Formen von Bedürfnisorientierung für die Beteiligten auf Dauer gesund sein werden.

Das Nebeneinander:

Viele Paare fühlen sich in der Distanz zueinander wohler. Je kleiner die Schnittmenge der Kompromisse ist, desto mehr Spielraum haben die Partner in ihren jeweiligen Lebensräumen.

Im Ergebnis gibt es oftmals seltener Konflikte, weniger Erwartungen (bzw. Enttäuschungen) und nur ein kleines Regelwerk, auf welches man sich verständigt hat.

Die Beziehung ähnelt einer tiefen freundschaftlichen Verbundenheit. Je extremer die Distanz gelebt wird, desto größer ist die Gefahr, dass man sich gänzlich auseinanderlebt. 

Nähe und Distanz: Welche Form trifft Euch zu?

Die hier dargestellten Beziehungsformen sind natürlich in sehr extremer Form überzeichnet, um die Abgrenzungen besser zu verdeutlichen. Wichtig ist vor allem, dass die Beziehungspartner sich im klaren darüber sind, welche Form des Zusammenlebens sie leben und welche Bedeutung damit einhergeht.

Nur dann ist es möglich, die Gründe auftretender Konflikte zu beleuchten sowie erste weitere Schritte und Konsequenzen abzuleiten.

Momente einer gelingenden Beziehung

Momente gelingender Beziehung…

Was Du sofort tun kannst
Eines geht im Beziehungsalltag sehr häufig und schnell verloren: Den anderen als ganzheitlichen Menschen wahrzunehmen und nicht als selbstverständlich zu betrachten.

Beziehung heißt, sich aufeinander zu beziehen, den anderen spüren lassen, dass er wertvoll und beachtenswert ist. Und das bestenfalls nicht nur verbal, wenn das “Ich liebe Dich” womöglich bei dem anderen wie “Guten Appetit” ankommt, sondern direkt auch auf der Handlungsebene.

In meinem Blog-Artikel “8 kleine Dinge, die in Deiner Beziehung Großes bewirken können“, gebe ich Dir Möglichkeiten an die Hand, wie Du noch heute damit anfangen kannst, gelingende Beziehungsmomente zu schaffen.

Lass’ mich gerne wissen, ob die eine oder andere Inspiration hilfreich für Dich war.

Wie ich Dir und Euch helfen werde

Die Entscheidung zu einer Paarberatung fällt nie leicht. Doch die bloße Erwägung, mich als außenstehenden Beraterin hinzuzuziehen, zeigt bereits, wie wichtig Dir und Euch das Anliegen einer (vielleicht schnellen) Veränderung ist.

Und die besteht, je nach Auftrag, nicht immer im “Prinzip Hoffnung”. An Beziehungen werden im Allgemeinen hohe Erwartungen geknüpft. Die Idealvorstellungen einer glücklichen Partnerschaft sind mit den Anforderungen des Alltags jedoch oftmals schwer in Einklang zu bringen.

Im Rahmen meiner Beratung werden wir Eure gegenseitigen Idealvorstellungen beleuchten sowie Eure Erwartungen hinterfragen, und entwerfen gemeinsam einen realistischen Blick auf die momentane Beziehungssituation.

Die Schaffung von Bewusstheit und Klarheit, ohne gegenseitige Vorwürfe, Anschuldigungen oder Anfeindungen ist die Grundvoraussetzung für einen solchen Prozess. Natürlich ist es hilfreich, wenn beide Partner sich dieser Herausforderung annehmen.

Doch auch wenn Dein Gegenüber (noch) nicht bereit ist, kannst auch Du für Dich alleine, Klarheit über Dich und Deine Beziehung erhalten.

 

Ich werde Dir und/oder Deinem Partner helfen, wenn…

  • ​Ihr verstehen möchtet, warum es bei Euch ständig zu immer denselben Streitereien und gegenseitigen Vorwürfen kommt
    Ihr wieder miteinander, anstatt gegeneinander sprechen möchtet
  • Ihr den Wunsch habt zu klären, ob die Beziehung/ die Liebe noch eine Chance hat
  • Ihr Euch in der Beziehung entfremdet und auseinandergelebt habt
    die Freude am gemeinsamen Leben verloren gegangen ist
  • Ihr herausfinden möchtet, was Euch (noch) verbindet
    eine Außenbeziehung oder ein Seitensprung Eure Beziehung schwer belastet
    ​​

Es ist an der Zeit auf die Stimme Deines Herzens zu hören. Möchtest Du und Dein Partner mich ganz unverbindlich kurz kennenlernen und einige Fragen loswerden?Dann füll’ am Seitenende das Kontaktformular aus oder buche ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch. Ich rufe Dich daraufhin gerne an, um alles weitere zu besprechen.

Übrigens: Falls Ihr beide gleichzeitig an der Beratung teilnehmen werdet, ist es erfahrungsgemäß von Vorteil, wenn jeder über einen eigenen Zugang zu einem medialen Endgerät verfügt.

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Verliebtheitsphase: Warum Du nicht für immer verliebt sein möchtest!

Verliebtheitsphase: Warum Du nicht für immer verliebt sein möchtest!

Für immer verliebt sein

Kannst Du Dich noch an das Gefühl erinnern, als Du das letzte Mal so richtig verliebt warst?
Vielleicht liegt es schon viele Jahre zurück, oder Du steckst JETZT gerade noch mittendrin. Dann empfehle ich Dir meinen Artikel erst recht zu lesen!

Es ist, zweifelsfrei, die schönste Phase die eine Beziehung erlebt. Denn es ist alles frisch, leicht und die Welt um Dich herum sieht viel bunter aus. Die Schmetterlinge in Deinem Bauch erzeugen ein wundervolles Gefühl, welches Du die nie wieder verlieren möchtest. Aber leider, werden wir es früher oder später verlieren, so sehr wir auch daran festhalten wollen.

Und es die Phase, an die wir uns am liebsten zurück erinnern. Wenn Deine Beziehung mal eine Krise durchläuft, kann die Erinnerung an die Verliebtsheitsphase, ein Kraftquell sein.

Ist es nicht so? 

“Eine Beziehung zu einem Menschen baut man nicht in Tagen, Wochen oder Monaten auf, sondern in Momenten.”

Verfasser unbekannt

Verliebtheitsphase
Aber nun komme ich zu den ernüchternden Fakten, die diese Zeit umgeben.

Die Verliebtheitsphase ist täuschend!

Das pure Glück bebt förmlich im Körper und Du fühlst Dich mit dem Partner oder der Partnerin endlich vollständig und vollkommen. „Wir beide gegen den Rest der Welt.“

Doch diese Phase, so berauschend sie auch sein mag, ist trügerisch. Sie hat weder etwas mit einer wirklichen Liebesbeziehung, noch mit gegenseitiger Achtung und Wertschätzung zu tun. Leider. Oder etwa zum Glück🍀entspricht sie nicht der Realität?  

Das sagt die Wissenschaft über die Verliebtheitsphase:

Sowohl biologisch als auch psychologisch ist die Phase des körpereigenen Drogenrausches inzwischen sehr gut wissenschaftlich untersucht.

Das Hauptproblem: Im Rahmen der Verliebtheitsphase sieht Du Dein Gegenüber nicht wirklich, sondern betrachtest nur seine idealisierte Illusion, genährt aus Deinen eigenen Sehnsüchten und Bedürfnissen.

Die läufst also nicht einem Menschen nach, sondern nur einem Gefühl, welches dieser Mensch in Dir auslöst.

Was ist die„Rosarote Brille“?

Die sogenannte „Rosarote Brille“ fungiert mehr oder weniger als Spiegel zu einem selbst und der Partner/ die Partnerin wird zum Objekt eigener Erwartungen und Sehnsüchte:
„Endlich habe ich mein Glück gefunden. Jetzt bin ich erst vollständig. Mein Partner/ meine Partnerin wird mir Erfüllung sowie mein Leben zum Strahlen bringen. Auf Dich habe ich mein Leben lang gewartet.“

Wir sehen Dinge durch die “rosarote Brille”, weil wir die Situation nicht kritisch genug betrachten. Während der Verliebtsheitsphase fehlt uns eben diese kritische Haltung.

Verliebtheitsphase

Wie lange sind wir im Durschnitt verliebt

Diese einseitige Projektion eigener idealisierter Wünsche und Vorstellungen funktioniert deshalb nur so gut, weil beide Partner gleichsam diesem intensiven Gefühlsrausch verfallen. Doch wir alle wissen, wie schnell das (illusorische) Glück verloren geht.

In der Biologie geht man von einer maximalen 18 monatigen Verliebtheitsphase aus. Der Hormon- und Endorphinhaushalt pegelt sich langsam wieder auf Normalzustand ein.

Danach Erwachen wir sozusagen aus unserer Illusion, der ewigen Liebe. Jetzt sieht Du Deinen Partner so wie er wirklich ist, ganz unverstellt und ohne die Rosarote Brille.

Im Ergebnis kann so mancher ein regelrechtes “Erwachen” erleben. Denn der Blick auf sein Gegenüber ist nun unverstellt und wahrhaftig. Und jetzt kommt es darauf an: Bemühe ich mich den anderen wirklich kennenzulernen, mit all seinen Gefühlen und Bedürfnissen?

Oder drängt sich der Wunsch nach Trennung auf, um woanders die Gefühle zu suchen, denen ich die letzten Monate so eifrig hinterhergelaufen bin?

Bitte versteh’ mich nicht falsch. Das Verliebtsein ist etwas wundervolles, poetisches, was man ruhig in vollen Zügen genießen darf. Aber man muss sich im klaren darüber sein, dass diese Zeitspanne noch rein gar nichts mit einer eventuell langfristigen Liebesbeziehung zu tun hat.

Die Qualität einer späteren Paarbeziehung bemisst sich daran, wie gut sich die Partner aufeinander beziehen können, sowohl auf der verbalen, als auch auf der Handlungsebene. Genau das bleibt allerdings im Alltag sehr häufig auf der Strecke.

Doch lass’ uns zunächst mit einer anderen Frage fortfahren:

Verliebtheitsphase vorbei

Wärst Du auch alleine glücklich und zufrieden?

Nimm’ Dir etwas Zeit bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage.

Wie lange in Deinem Leben hast Du schon alleine gelebt? Wie schnell warst Du nach einer Trennung wieder in einer neuen Beziehung?

Im übrigen gelten alle Fragen natürlich gleichsam für Dein Gegenüber. Beide Beziehungspartner müssen sich im Klaren darüber sein, welche Erwartungen sie an den anderen und an die Beziehung herantragen.

Welche Funktion soll mein Partner erfüllen?

Wenn ich, ähnlich der Verliebtheitsphase, die eigene innere Leere mit einer Beziehung zu füllen versuche, ist es für den Partner eine nicht realisierbare Herausforderung.

Der Beziehungspartner sollte und kann schließlich nicht die Funktion eines “Retters” oder “inneren Heilers” erfüllen. Eigene Erwartungshaltungen sind den Paaren sehr selten bewusst, gleichwohl sie in Konflikten sehr offensichtlich an die Oberfläche treten können.

In meinen nächsten Beitrag geht es um die nächste Phase einer Beziehung und die einhergehenden Probleme.

psychologische Onlinepraxis

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Angst vor der Corona Impfung: So reduzierst Du die Nebenwirkungen!

Angst vor der Corona Impfung: So reduzierst Du die Nebenwirkungen!

Angst vor der Corona Impfung oder Angst vor dem Virus

In diesen Artikel erkläre ich Dir, warum nicht das „Ob Du Ängste hast” sondern das „Wie Du mit Ihnen umgehst” viel wichtiger ist. Wenn Du nicht recht weißt, wie Du mit Deinen aktuellen Änsgten umgehen sollst, wirst Du nach dem Lesen des Artikels erste Lösungsansätze haben.

Es liegt eine kollektive Angst in der Luft. Diejenigen die Angst vor dem Virus, der Erkrankung und ihrer Familie haben, und diejenigen, welche sich um die aktuellen Entwicklungen einer Impfpflicht in Deutschland sorgen oder sogar Angst vor der Corona Impfung haben.

Die zwei Seiten in der aktuellen Lage – Verunsicherung überall

Nunja es ist nicht ganz richtig zu behaupten es gibt nur zwei Seiten. Immerhin kann Du obwohl Angst vor dem virus hast, auch Angst vor der Corona Impfung haben. Ich verstehe beide Seiten allzu gut. Es sind verwirrende Zeiten, Zeiten der Verunsicherung, Zeiten von hervorgerufenen Urängsten, Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung.

Als nicht Medizinerin steht es mir in keinster Weise zu, weder über die Wirksamkeit noch über Risiken der Impfung zu sprechen. Als Therapeutin sehe ich jedoch mit der kommenden Impflicht und in Verbindung mit den Ängsten vieler Menschen einige Schwierigkeiten auf uns zukommen.

Mögliche Folgen der Impfpflicht

Solange die Impfung eine persönliche und der eigenen Überzeugungen entsprechende Entscheidung ist, werden etwaige Folgen sicherlich nur in einem statistisch Maße auftreten, wie sie bisher gemessen wurden.

Sobald allerdings ein äußerer Zwang erzeugt wird, welcher der eigentlichen persönlichen Entscheidung widerspricht, entsteht eine kognitive Dissonanz im Gehirn sowie ein Widerstand, welcher bestehende Ängste und Ohnmachtsgefühle nicht nur verstärkt, sondern regelrecht zur Realität werden lässt.

Angst Impfpflicht

Der Nocebo Effekt und seine Folgen 

Du kennst sicher den berühmten Placebo Effekt, der wertlose Tabletten allein durch den Glauben und die Gewissheit ihrer Wirkung, auf wundersame Weise in hochwirksame Medikamente verwandelt. Der Geist, die Gedanken und das Unterbewusstsein sind unheimlich machtvoll.

Und Geist und Körper wirken immer zusammen. Entweder in die eine oder in die andere Richtung.

Viel weniger bekannt ist der sogenannte „Nocebo” Effekt, der tatsächliche wirkungsvolle Medikamente unwirksam oder gar schädlich wirken lässt, wenn die Betroffenen einen inneren Widerstand entwickeln oder von einer schädlichen Folge der Medikamenteneinnahme überzeugt sind.

Und alle derzeit Ungeimpften (wie diese Bevölkerungsgruppe gerne zusammengefasst wird), sind weder Corona Leugner noch Verschwörungstheoretiker. Es sind Menschen, die Zweifel und Angst vor der Corona Impfung haben, was dieser Impfstoff wohl mit ihrem Körper machen könnte. Und es sind Menschen, die selbst über diese Entscheidung bestimmen möchten.

Genau diese Menschen sind es, welche von der drohenden Impfpflicht betroffen sein werden. Nicht auszudenken, was der innere Widerstand, dem „Nocebo” Effekt folgend, auslösen werden. Die schlimmsten Befürchtungen könnten wahr werden. Nicht in Folge des Imfstoffes, sondern als Folge der (berechtigten -jede innere Angst hat ihre Berechtigung) eigenen Sorgen und Ängste.

Wie ist Deine Einstellung dabei?

Der Staat und die Politik raubt uns zwar einer eigenen Entscheidung, doch das eigene Mindset bestimmst Du immer noch selbst. Und dieses ist machtvoller als Du Dir im Moment vielleicht vorstellen magst. Du darfst nicht entscheiden, ob Du diese Substanz in Deinen Körper bekommst, Du entscheidest aber, wie Du und Dein Körper mit dieser Substanz umgehen.

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Ein Beispiel für positive Einstellung

Nimm zum Beispiel Wim Hof, der mit einer Studiengruppe in kontrollierter Umgebung durch eine Atemtechnik und einer positiven Überzeugung, injezierte Bakterienhüllen (welche im Normalfall Grippe ähnliche Symptome erzeugen) wirkungslos werden ließen. Wieviel davon der Atemtechnik und wieviel der Überzeugungskraft zuzuschreiben war ist unklar, doch die Wirkung ist unbestritten. Und beide Möglichkeiten stehen auch Dir offen!

Ändere zwingend Dein Mindset vor der Impfung

Die Lösung ist also nicht über Risiken und Nebenwirkungen zu grübeln, sondern eine Überzeugung in Dir wachsen zu lassen, dass, ganz egal wie diese Impfung wirkt, Dein Körper damit locker fertig werden kann.
Doch wie stellst Du das am besten an? Wie kommst Du von Deiner Angst in eine Zuversicht?

Lerne Dir zu vertrauen. Lies im Internet Beiträge über die Kraft Deiner Gedanken anstatt neue Corona-Impfnews in Dich eindringen zu lassen. Beschäftige Dich mit der wissenschaftlich erwiesenen Wirkung von Placebo Effekten. Mit dem Wissen darüber, wächst auch Dein Glauben an die eigene Selbstwirksamkeit.

Lass Glaubenssätze wie:

  • „Mein Körper arbeitet für mich und meine Gesundheit”
  • „Mein Körper ist immun gegen schädliche Einflüsse von Außen”
  • oder auch: „Die Impfung wird mein Immunsystem stärken”

in Deinen Alltag einfließen. Schreibe sie auf einen Zettel und verteile sie in der Wohnung, um immer wieder darüber „zu stolpern”.

Mit positiver Einstellung die Angst vor der Corona Impfung im Griff

Es gibt viele Möglichkeiten Ängste in positive Überzeugungen zu verwandeln, die hilfreicher für Dich sein werden. Wenn Du dabei begleitet werden möchtest, stehe ich Dir gern zur Seite. Gemeinsam werden wir Dich, Deine Gedanken und Deinen Körper auf die Impfung einstimmen und auch danach positive und gesundheitsfördernde Gedanken aufrechterhalten. Lass nicht zu, dass Dich von der Politik erzeugte Zwänge und Ängste krank machen.

positive Einstellung zu Corona
Stärke Dein Immunsystem durch diese Atemtechnik

Ich habe bereits die Wim Hof Atmung erwähnt, worüber ich auch einen ausführlicheren Blogartikel verfasst habe. In der Tat kannst Du mit der Anwendung dieser Atmung Dein Immunsystem zusätzlich auf die Impfung vorbereiten. Die Wirkungen auf die körperliche Abwehr von Viren, Bakterien und Körpergiften sind in Studien belegt worden.

Am Besten Du wendest die Atmung kurz vor der Impfung an, anschließend täglich für eine Woche. Damit reduzierst Du sicherlich mögliche Nebenwirkungen beträchtlich. Solltest Du noch nie von der Wim Hof Atmung gehört haben, empfehle ich Dir diese Atemtechnik vorher zu üben und damit „warm zu werden”. Auf meinem Youtube Kanal habe ich viele geführte Atemvideos dazu bereitgestellt. Du kannst natürlich auch gerne die offizielle Wim Hof App nutzen.

 

Mein Fazit: Angst vor der Corona Impfung

Übernimm unabhängig politischer Entscheidungen die Kontrolle über Dich und Deine Gedanken. Lass nicht zu, Gefühlen von Angst und Ohnmacht ausgeliefert zu sein.
Es ist Deine Verantwortung, der Impfpflicht und der Impfung weniger Bedeutung zuzumessen. Überzeuge Dich von der Macht der Gedanken und nutze sie aktiv. Das ist heutzutage wichtiger denn je, wenn man das Außen nicht beeinflussen kann. Dieser Artikel ist kein Plädoyer für oder gegen einen Impfstoff, er ist ein Plädoyer für eine bewusste Selbstverantwortung.

Hast Du eine nicht kontrollierbare Angst vor der Impfung und die Impfpflicht gilt demnächst auch für Dich? Dann nimm unbedingt mit mir Kontakt auf. Denn mit diesen Gedanken im Kopf wäre es keine gute Idee einen Impftermin wahrzunehmen.

Selbst wenn die Impfung nur aus einer ungefährlichen Kochsalzlösung bestände, wären negative Auswirkungen auf Deine Gesundheit zu befürchten. Und dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt Dich Deine Einstellung zu verändern. Mit Ängsten umgehen zu lernen und auch aufzulösen ist im übrigen einer meiner drei Schwerpunkte in meinen Beratungen. Du bist bei mir gut aufgehoben.

Oder

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Wie Du negative Gedanken endlich los wirst!
Wie Du endlich Deine negative Gedanken loswerden...
Befreie dich von dem Gefühl der Einsamkeit – mit dieser einfachen Übung

Einsamkeit kennen wir alle mehr oder weniger. Es gibt eine einfach Lösung zwar noch immer alleine zu sein, Dich aber nicht mehr einsam zu fühlen.

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Wie lerne ich Entscheidungen zu treffen?

Wie lerne ich Entscheidungen zu treffen?

“Das Leben ist das Ergebnis all Deiner Entscheidungen. 

Möchtest Du ein anderes Leben,
musst Du andere Entscheidungen treffen.”

Maria Herrmann

Entscheidungen machen uns glücklich

Entscheidungen sind etwas großartiges. Ich mag in meinem Leben jede Möglichkeit, die mir eine Wahl eröffnet. So fühle ich mich selbstbestimmt und kann meinen freien Willen zum Ausdruck bringen.

Das Gefühl mein Leben in gewissen Aspekten nach meinen Wünschen beeinflussen zu können, macht mich einfach glücklich und zufrieden, ja sogar dann, wenn falsche Entscheidung kurzzeitige Enttäuschungen, Frust und Ärger über mich selbst hervorrufen.

Ich möchte auf keine meiner Wahlmöglichkeiten verzichten. Lieber eine falsche Entscheidung, als gar keine zu treffen und ziellos oder gar fremdbestimmt sein Leben zu führen. Welch eine perfekte Gelegenheit, Umständen sowie anderen Menschen die Schuld für unser Schicksal zuzuschreiben.

Mut zur Entscheidung

Doch für Dein Schicksal warst, bist und bleibst allein Du verantwortlich. Nimm diese Gegebenheit für Dich an, und gehe jeder zukünftigen Entscheidung mit Lust und Freude entgegen. Denn Mut zur Entscheidung, Mut zur Wahl Deinen Zielen näher zu kommen, Mut zur Beschreitung neuer, unbekannter Wege, ist der schnellste und effektivste Weg, zu einem erfüllteren Leben, ganz nach Deinen eigenen Vorstellungen.

Bei Dir steht eine wichtige Entscheidung an?

Dann bist Du sicher schon mittendrin im Dilemma des Abwägens und Haderns. Soll ich in meinem jetzigen Job bleiben, oder doch das Stellenangebot annehmen? Werde ich meinem Chef meine neue Idee vorstellen, oder das Risiko einer Niederlage besser nicht in Kauf nehmen? Ist meine Partnerin/ mein Partner der oder die Richtige für mich, oder sollte ich mich trennen? 

Jeder von uns muss solche Entscheidungen mehr oder weniger oft im Leben treffen, und manchmal liegen sie wie eine schwere Last auf unserem Rücken. Eine falsche Entscheidung könnte schließlich verheerende Folgen nach sich ziehen. Doch ist das wirklich so?

Welchen Weg soll ich nehmen?
Kennenlerngespräch vor der psychologischen Onlineberatung

Du möchtest Hilfe bei Deiner Entscheidung? Oder Du brauchst grundsätzlich etwas Anschwung beim Treffen Deiner Entscheidungen?

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Panta Rhei – alles fließt

Wie ich bereits im Beitrag „negative Gedankenmuster“ geschrieben habe, besteht die wichtigste Aufgabe in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung darin, das Leben als einen unaufhörlichen Fluss zu akzeptieren.

In der Folge wirst Du erkennen, wie wenige Aspekte Deines Lebens Du tatsächlich beeinflussen kannst. Das ist ein schmerzlicher, gleichsam allerdings auch ein sehr entlastender Prozess, der ganz und gar nichts mit einer passiven „Opferhaltung“ zu tun hat.

Du lernst zu erkennen, welche Entscheidungen einfach als gegeben und unveränderbar zu akzeptieren sind, und welche eine wirkliche Relevanz für Dein Leben haben. Und Letztere sind oftmals kleinerer Natur, als Du vielleicht denkst. Aber wichtig sind sie allemal.

Die zentralen lebensverändernden Weichen basieren in der Regel aus vielen kleinen Entscheidungen, die Dich konsequent Deinem Ziel näher bringen.

Wo möchtest Du hin? – Dein Wertesystem

Doch auch die kleinen Entscheidungen sollten immer anhand des persönlichen übergeordneten Wertesystems getroffen werden, damit sie Dich auch Schritt für Schritt Deinen Zielen näher bringen.

Den meisten Menschen sind die eigenen Werte und Zielvorgaben jedoch überhaupt nicht bewusst. So navigierst Du im Ozean ohne eine einzige Seekarte und brauchst Dich nicht wundern, dass Dein Leben eine ungewollte Richtung einschlägt.

Umgang mit Deinen Ängsten

Die meisten Widerstände, die vor einer schwierigen Entscheidung entstehen, basieren auf großen Ängsten, die in die Zukunft hineinprojiziert werden.

Jede Entscheidung für etwas, bedeutet auch gleichsam den Verlust aller Alternativen. Das zu akzeptieren fällt oft schwer, und erzeugt ein tiefgreifendes Angstgefühl, etwas Wertvolles unwiderruflich zu verlieren.

Auch Angst vor Reue oder des Bedauerns darüber, sich vielleicht falsch zu entscheiden, gehört dazu. Große Entscheidungen gehen auch mit großen Veränderungen des eigenen Lebens einher. Davor haben viele Menschen ebenfalls Angst. Der Schritt aus der eigenen Komfortzone, hinein ins Unbekannte kann große Selbstunsicherheiten auslösen.

Entscheidungen, die auf Basis von Ängsten getroffen werden, haben ganz sicher nichts damit zu tun, Dich Deinen Zielen näher zu bringen. Angst ist nie ein guter Ratgeber.

Wie Du mit mir Deine Herzensentscheidung finden kannst 

Im Rahmen meiner Beratung werde ich Dir helfen, wieder der Navigator Deines Lebens zu werden. Anhand vieler praktischer Methoden, erarbeiten wir Deine Werte und Zielvorgaben, damit Du (mit etwas Übung) auch (Bauch-) Entscheidungen treffen kannst, die Dich Deinen Zielen und Werten näher bringen.

Du lernst selbstsicher, jede Dir gegebene Wahl in Deinem Leben mit großer Freude zu begegnen. Entscheidungen sind Chancen, die es zu nutzen gilt. Es ist nie zu spät, Dein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Ich begleite Dich gern auf Deinem Weg.

Eine erste Übung für Dich

Eine, meiner Erfahrung nach, sehr schnelle und effektive Übung zur Entscheidungsfindung, ist die sogenannte 10-10-10 Methode nach der amerikanischen Journalistin Suzy Welch.

Ich nutze dieses wunderbare Tool auch häufig noch für mich selbst, wenn es um unkomplizierte und schnelle Entscheidungsfragen gehen soll. Das tolle daran: die Methode erfasst die möglichen Auswirkungen einer Entscheidung in drei Zeit-Dimensionen.

Probiere es gern einmal aus. Ich habe Dir hier ein Arbeitsblatt verlinkt, welches Du perfekt als Brainstorming-Vorlage nutzen kannst. Im Folgenden erkläre ich Dir kurz wie es funktioniert.

Entscheidungen treffen Übung

Und so einfach geht’s:

Du kannst das Arbeitsblatt einfach ausdrucken und direkt ausfüllen. Trage oben einfach Deine aktuelle Entscheidung ein. 

Anschließend hast Du noch einmal die Möglichkeit, Deine langfristigen Lebensziele und generellen Werte zu notieren, an welchen Du Dich im weiteren orientieren solltest.

Ich rate Dir dringend dazu, möglichst genaue Vorstellungen von Deinen Lebenszielen zu Papier zu bringen. Je klarer Deine Ziele und Wertevorstellungen sind, desto souveräner können Entscheidungen angegangen werden. Doch nun kommt der Clou. Beim Zusammentragen aller für Deine Entscheidung relevanten Informationen, helfen Dir drei Fragestellungen:

  • Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Minuten?
  • Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Monaten?
  • Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Jahren?

​Die möglichst genaue Beantwortung der Fragen in den drei Zeitdimensionen erfordert Deine gesamte Vorstellungskraft.

Im Gegensatz zur klassischen Pro und Contra Liste, wird Dir die vollständige Tragweite und Wichtigkeit der Entscheidung vor Augen geführt.

Du möchtest ein Fernsehgerät kaufen? Die kurzfristige und mittelfristige Relevanz Deiner Wahl wird Dir sicher schnell einfallen. Doch welche Auswirkungen wird die Wahl des richtigen Produktes in 10 Jahren für Dich und Dein Leben noch haben?

Ist es Dir Wert, viel Zeit für eine solche Entscheidung zu investieren? Hilft (und wenn ja, wie lange) die Entscheidung Deinen Lebenszielen? Kurzfristig oder langfristig?

Je genauer und ernster Du die Informationen zusammenträgst, desto klarer wird Dein Bild. Manche Entscheidungen sind gar nicht so bedeutend, wie sie auf dem ersten Blick erscheinen. Andere wiederum wirken unscheinbar, und entpuppen sich als große Chancen, Dein Leben langfristig in eine andere Richtung zu lenken. 

Entscheidungen sind etwas großartiges. Manchmal bedarf es nur etwas Übung, mit ihnen umzugehen. Doch auch diese Entscheidung triffst Du.

Entscheidungen treffen
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